Kunstmuseum

Stiftung Brandenburger Tor

Max Liebermann Haus, 10785 Pariser Platz 7

Highlights

  • Die Stiftung Brandenburger Tor zeigt im Max-Liebermann-Haus (Pariser Platz 7) VR-Erkundungen seines Wohnhauses und seiner Kunstsammlung.
  • Seit 2015 fördert das Programm *Max – Artists in Residence* ästhetische Bildung durch Künstler*innen an Berliner Schulen.
  • Die Ausstellung *Liebermann zeichnet* präsentiert erstmals umfassend Zeichnungen aus dem Kupferstichkabinett der Staatlichen Museen zu Berlin.

Tipps

  • Der barrierefreie Zugang am Pariser Platz 7 ermöglicht Besuchern mit eingeschränkter Mobilität einen ungehinderten Eintritt in die Ausstellung.
  • In der Dokumentation werden aktuelle Perspektiven auf das Leben und Werk des Künstlers durch spezielle Führungen und Begleitmaterialien vermittelt.

Eigenschaften

Bei Regen geeignet Bildung Kulturell Ganzjährig

Brandenburger Tor: Kultur & Kunst in Berlin

Die Stiftung Brandenburger Tor am Pariser Platz 7 ist ein bedeutender Ort der zeitgenössischen Kunst und ästhetischen Bildung in Berlin. Als Organisation für Kunst verbindet sie historische Bezüge mit innovativen Projekten und bietet Besuchern einzigartige Einblicke in die Welt des Malers Max Liebermann. Im Fokus steht sein ehemaliges Wohnhaus, das heute als Dokumentations- und Ausstellungsraum dient und durch virtuelle Rundgänge sowie spezielle Führungen erlebbar gemacht wird.

Ein zentrales Angebot der Stiftung ist das Programm „Max – Artists in Residence an Schulen“, das seit 2015 Künstler*innen in Schulen einbindet, um Ästhetische Bildung zu fördern. Durch Workshops und Begegnungen wird Kunst direkt im schulischen Kontext erfahrbar gemacht. Ergänzend dazu lädt die Stiftung zu thematischen Führungen ein, etwa zu Liebermanns Geburtstag oder in Rahmen der „Langen Nacht der Museen“, bei denen aktuelle Ausstellungen und Dokumentationen unter neuen Perspektiven beleuchtet werden.

Besonders zugänglich gestaltet sich das Angebot durch inklusive Formate wie Tast- und Tandemführungen in Kooperation mit dem Allgemeinen Blinden- und Sehbehindertenverein Berlin. Diese Führungen ermöglichen Menschen mit Sehbehinderung einen sensiblen Zugang zur Ausstellung. Zudem entstehen im Rahmen der Stiftung regelmäßig Kataloge und limitierte Editionen, die Künstler*innen der jeweiligen Schau im Atelier Liebermann erschaffen und zum Kauf anbieten – ein direkter Bezug zur Entstehung der Werke in schulischen Ateliers.

Die Stiftung kooperiert mit renommierten Partnern wie dem Kupferstichkabinett der Staatlichen Museen zu Berlin, um Liebermanns zeichnerisches Schaffen in umfassenden Übersichtsausstellungen zu präsentieren. Werke aus allen Schaffensphasen, darunter Blätter und Skizzenbücher, zeigen seine Entwicklung vom frühen bis zum späten Werk. Aktuelle Ausstellungen reagieren zudem direkt auf den Ort: Fotografien von Michael Wesely oder abstrakte Tuschezeichnungen von Evelyn Wöldicke spiegeln die Verbindung von Kunst und historischem Kontext wider.

Mit Formaten wie „Meet the Artist“-Rundgängen oder thematischen Gesprächen wird das Publikum eingeladen, den eigenen Blick zu hinterfragen und neue Zugänge zur Kunst zu entdecken. Die Stiftung Brandenburger Tor verbindet damit Tradition und Moderne – immer mit dem Ziel, Kunst lebendig und für alle zugänglich zu machen.

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