Denkmal/Gedenkstätte

Walter Schulz

Donaustraße, 12043 Berlin

Highlights

  • Walter Schulz wurde am 19. Januar 1903 in Berlin geboren und war Mitglied im Roten Frontkämpferbund (RFB).
  • Er wurde 1937 in Berlin-Plötzensee hingerichtet, nachdem er zuvor mehrere Jahre Zuchthaus verbüßt hatte.
  • Ein Stolperstein erinnert heute an ihn in der Donausstraße 114 in Neukölln.

Tipps

  • Besucher finden den Stolperstein für Walter Schulz in der Donausstraße 114 in Berlin-Neukölln.
  • Die Gedenkstätte erinnert an das Schicksal des 1903 in Berlin geborenen Maschinenbauers und Widerstandskämpfers.
  • Schulz wurde 1937 in Berlin-Plötzensee hingerichtet, nachdem er zuvor im Roten Frontkämpferbund aktiv war.

Eigenschaften

Bildung Kulturell Ganzjährig

Ausflug Kultur Denkmal Berlin Walter Schulz

Walter Schulz wurde in Berlin geboren und wuchs in Neukölln auf. Nach Abschluss der Volksschule absolvierte er eine Ausbildung zum Maschinenbauer. In der Weimarer Republik wurde er Mitglied im Roten Frontkämpferbund (RFB), dem paramilitärischen Wehrverband der Kommunistischen Partei Deutschlands. In dieser Zeit engagierte er sich aktiv in Auseinandersetzungen mit nationalsozialistischen Gruppen in Berlin und übernahm ab Juni 1931 die Funktion eines Untergauführers für mehrere Bezirke im Süden Berlins.

Im Dezember 1931 wurde Schulz verhaftet und später im sogenannten „Richardstraße-Prozess“ beschuldigt, an einem Überfall beteiligt gewesen zu sein, bei dem ein SA-Mitglied getötet worden war. Obwohl die Beweislage fragwürdig war, verhängten die nationalsozialistischen Gerichte am 29. Februar 1936 ein Todesurteil gegen ihn und vier weitere Angeklagte. Die Urteile wurden als politisch motivierte Schauprozesse verstanden, die dem NS-Regime dienten, um oppositionelle Kräfte einzuschüchtern.

Am 8. Juli 1937 wurde Walter Schulz in Berlin-Plötzensee hingerichtet. Sein Stolperstein erinnert heute an sein Schicksal und wurde am 22. Juni 2021 in der Donausstraße 114 in Berlin-Neukölln verlegt. Er steht exemplarisch für die vielen Widerstandskämpfer, die sich während der NS-Zeit gegen das Regime stellten und dafür mit dem Leben bezahlten. Seine Biografie spiegelt den Widerstand der antifaschistischen Arbeiterbewegung in der Hauptstadt wider.

Der Gedenkstein ist Teil des Projekts „Stolpersteine in Berlin“, das sich der Erforschung und Erinnerung an die Opfer des Nationalsozialismus widmet. Die Initiative dokumentiert das Schicksal von Einzelpersonen, die aufgrund ihrer politischen Haltung oder sozialen Herkunft verfolgt und ermordet wurden. Walter Schulz’ Leben und Tod verdeutlichen die Repression, die politische Gegner des NS-Regimes in Berlin erfuhren.

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Häufige Fragen zu Walter Schulz

Wer war Walter Schulz in Berlin?
Walter Schulz war ein Berliner Maschinenbauer und kommunistischer Widerstandskämpfer. Er wurde 1903 in Berlin geboren und war Mitglied im Roten Frontkämpferbund (RFB). Er beteiligte sich an Auseinandersetzungen mit Nationalsozialisten und wurde 1937 in Berlin-Plötzensee hingerichtet. Stand Juni 2026.

Quelle: website

Was ist der Unterschied zwischen Walter Schulz und Heinrich Walter Schulz?
Walter Schulz (*1903 in Berlin) war ein kommunistischer Aktivist und Widerstandskämpfer, der 1937 hingerichtet wurde. Heinrich Ernst Walter Schulz (*1893) war ein rechtsradikaler Offizier, der 1921 an der Ermordung von Matthias Erzberger beteiligt war. Stand Juni 2026.

Quelle: wikipedia

Warum wurde Walter Schulz hingerichtet?
Walter Schulz wurde vom NS-Staat wegen Mordes an einem SA-Mann und wegen seiner politischen Aktivitäten im RFB zum Tode verurteilt. Er wurde am 8. Juli 1937 in Berlin-Plötzensee hingerichtet. Stand Juni 2026.

Quelle: website

Wo befindet sich der Stolperstein für Walter Schulz?
Der Stolperstein für Walter Schulz befindet sich in der Donausstraße 114 in Neukölln, Berlin. Er wurde am 22. Juni 2021 verlegt. Stand Juni 2026.

Quelle: website