Denkmal/Gedenkstätte

Willi Hopp

Admiralstraße, 10967 Berlin Kreuzberg

Highlights

  • Willi Hopp wurde 1938 in Buchenwald deportiert und später nach Natzweiler-Struthof, Dachau und Auschwitz überstellt.
  • Er wurde am 17. November 1942 in Auschwitz ermordet.
  • In Berlin-Kreuzberg erinnert ein Stolperstein an sein Schicksal.

Tipps

  • Stolperstein befindet sich in der Admiralstraße 14, ehemals Nr. 17, Kreuzberg.
  • Verlegedatum war 2002 im Rahmen des Kunstprojekts Stolpersteine.
  • Biografische Informationen zu Willi Hopp sind über die Koordinierungsstelle Berlin abrufbar.

Eigenschaften

Bildung Kulturell Ganzjährig

Kulturdenkmal Willi Hopp in Berlin Kreuzberg entdecken

Der POI „Willi Hopp“ in Berlin-Kreuzberg ist Teil des bedeutsamen Projekts der Stolpersteine, das an die Opfer des Nationalsozialismus erinnert. Diese Gedenksteine, initiiert von Gunter Demnig, sind in das Pflaster vor den letzten bekannten Wohnorten der von den Nazis Verfolgten und Ermordeten eingelassen. Willi Hopp zählt zu den vielen Einzelschicksalen, die durch diese besondere Form des Erinnerns sichtbar gemacht werden. Jeder Stolperstein trägt den Namen, das Geburtsdatum sowie Angaben zum Schicksal des Betroffenen, soweit diese bekannt sind. Die ersten Stolpersteine in Kreuzberg wurden in den 1990er Jahren im Rahmen einer Ausstellung ohne offizielle Genehmigung verlegt. Diese spontane Aktion markierte den Beginn einer breiten gesellschaftlichen Bewegung, die sich der Erinnerung an die Opfer des Holocaust annahm. In den darauffolgenden Jahren wuchs die Anzahl der Steine kontinuierlich. Initiativen vor Ort, darunter das KreuzbergMuseum sowie bürgerschaftliches Engagement, trugen maßgeblich zur Ausweitung des Projekts bei. Besonders hervorzuheben ist die Rolle Kreuzbergs bei der Etablierung einer berlinweiten Koordinierungsstelle, die den Fortgang und die Organisation des Projekts in der gesamten Stadt sicherstellte. Willi Hopp und viele weitere Personen aus Kreuzberg stehen exemplarisch für die jüdische und widerstandsfähige Gemeinschaft des Viertels, die unter den Bedingungen des NS-Terrors litt. Die Stolpersteine sind keine statischen Denkmäler, sondern lebendige Erinnerungsorte im Alltag – sie laden Passanten dazu ein, innezuhalten und sich mit der Geschichte auseinanderzusetzen. Die Verlegung neuer Steine erfolgt fortlaufend, getragen durch Forschungsarbeit, bürgerschaftliches Engagement und die Unterstützung der Bezirksverwaltung sowie des Vereins Aktives Museum Faschismus und Widerstand. Der Gedenkort Willi Hopp in Kreuzberg ist somit nicht nur ein Zeugnis individuellen Schicksals, sondern auch ein Symbol für die kollektive Verantwortung, Erinnerung zu bewahren. Die Stolpersteine laden dazu ein, sich mit der Geschichte des Stadtteils und seiner Bewohner auseinanderzusetzen – sie sind ein kulturelles wie auch historisches Erbe, das leise, aber eindringlich mahnt. Der Besuch solcher Orte im Stadtteil ist eine Möglichkeit, Respekt zu zeigen und die Bedeutung von Toleranz und Menschlichkeit im Hier und Jetzt zu reflektieren.

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Häufige Fragen zu Willi Hopp

Wer war Willi Hopp?
Willi Hopp, eigentlich Willy, wurde am 4. August 1899 in Berlin als Sohn jüdischer Eltern geboren. Er arbeitete als Kellner und wurde während der NS-Zeit mehrfach inhaftiert und deportiert, ehe er am 17. November 1942 in Auschwitz ermordet wurde. Stand Mai 2026.

Quelle: website

Wo befindet sich der Stolperstein für Willi Hopp in Kreuzberg?
Der Stolperstein für Willi Hopp befindet sich in der Admiralstraße 14 in Berlin-Kreuzberg. Er wurde 2002 verlegt. Stand Mai 2026.

Quelle: website

Wann wurde Willi Hopp deportiert und wann starb er?
Willi Hopp wurde am 12. März 1942 nach Natzweiler-Struthof deportiert, später nach Dachau und Auschwitz. Er wurde am 17. November 1942 in Auschwitz ermordet. Stand Mai 2026.

Quelle: website