Gedenkstätte für die Opfer des Nationalsozialismus
Highlights
- Die Gedenkstätte in Bernburg erinnert an die Opfer der NS-„Euthanasie“-Anstalt, in der über 14.000 Menschen ermordet wurden.
- Das Gelände der heutigen Gedenkstätte war von 1940 bis 1943 eine zentrale Tötungsanstalt des NS-Regimes.
- Seit 1989 ist die Stätte öffentlich zugänglich und dient als Ort des Gedenkens, Lernens und Forschens.
Tipps
- Bei Besuchen der Gedenkstätte ist eine vorherige Terminvereinbarung für Gruppenführungen empfehlenswert.
- Die Ausstellungsräume befinden sich in historischen Gebäudeteilen und sind barrierefrei zugänglich.
- Für pädagogische Zwecke stehen ergänzende Materialien und Kooperationen mit anderen Gedenkstätten zur Verfügung.
Eigenschaften
Gedenkstätte Bernburg (Saale): Mahnmal gegen das Vergessen
Die Gedenkstätte für die Opfer des Nationalsozialismus in Bernburg (Saale) erinnert eindringlich an die Verbrechen der sogenannten NS-„Euthanasie“-Anstalt, die auf dem Gelände des heutigen Fachklinikums Bernburg existierte. Von hier aus wurden allein rund 14.000 Menschen systematisch ermordet – darunter Patientinnen und Patienten aus psychiatrischen und pflegerischen Einrichtungen sowie Inhaftierte aus verschiedenen Konzentrationslagern. Die Gedenkstätte ist somit ein zentraler Ort der Erinnerung an die Opfer der nationalsozialistischen Willkür und der sogenannten „Euthanasie“-Verbrechen, die bis heute von großer historischer wie pädagogischer Bedeutung sind.
Die eigentliche Gaskammer und weitere bauliche Überreste der Vernichtungsanlage sind erhalten geblieben und bilden den Mittelpunkt der Gedenkstätte. Seit 1989 dient das Gelände als öffentlich zugänglicher Erinnerungsort, an dem nicht nur erinnert, sondern auch geforscht und gelernt wird. Die Räume, die einst Teil der Tötungsanstalt waren, beherbergen heute Ausstellungen, Dokumentationen und pädagogische Angebote, die das Leben und Schicksal der Opfer sichtbar machen. Die Gedenkstätte versteht sich dabei nicht nur als Mahnmal, sondern auch als Ort des politischen Lernens und der Auseinandersetzung mit aktueller gesellschaftlicher Verantwortung.
Besucherinnen und Besucher erhalten auf Wunsch Führungen durch die Gedenkstätte, die von engagierten Mitarbeitenden geleitet werden. Diese vermitteln fundiert und einfühlsam die Geschichte des Ortes sowie die biografischen Schicksale Einzelner. Die Führung dauert etwa eineinhalb Stunden und wird regelmäßig positiv bewertet – nicht zuletzt aufgrund der kompetenten Begleitung durch Mitarbeiter wie Alexander Schröder, wie aus den Bewertungen hervorgeht. Die Gedenkstätte ist ein wichtiger Bestandteil der Erinnerungskultur im Salzlandkreis und in Sachsen-Anhalt und lädt dazu ein, die dunklen Kapitel der Geschichte wachzuhalten und kritisch zu reflektieren.
Die Gedenkstätte ist an vielen ersten Sonntagen im Monat geöffnet und richtet sich mit ihrem Programm sowohl an interessierte Einzelpersonen als auch an Gruppen, Schulen und Bildungseinrichtungen. Neben den vor Ort stattfindenden Angeboten gibt es auch digitale Formate sowie pädagogische Materialien, die den Besuch und die Auseinandersetzung mit der Thematik auch zeitlich und räumlich flexibel ermöglichen. Mit barrierefreien Zugängen und Angeboten in Leichter Sprache trägt die Einrichtung ihrem pädagogischen Anspruch Rechnung und ermöglicht möglichst vielen Menschen den Zugang zur Geschichte.
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Häufige Fragen zu Gedenkstätte für die Opfer des Nationalsozialismus
Was ist die Gedenkstätte für Opfer der NS-„Euthanasie“ in Bernburg?
Quelle: website
Wo befindet sich die Gedenkstätte in Bernburg?
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Welche Öffnungszeiten hat die Gedenkstätte in Bernburg?
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Welche Rolle spielt die Gedenkstätte heute?
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Welche Opfergruppen werden in Bernburg gedacht?
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