Kirche/Kloster

St. Martin

Kurfürstenstraße 15, 87616 Marktoberdorf

Highlights

  • Die Stadtpfarrkirche St. Martin in Marktoberdorf ist eine barocke Kirche mit romanischen und gotischen Elementen, erbaut ab 1732.
  • Sie ist weithin sichtbar durch ihren hohen, haubenbekrönten Turm und zählt zur Pfarreiengemeinschaft Marktoberdorf im Bistum Augsburg.

Tipps

  • Die Stadtpfarrkirche St. Martin liegt erhöht über Marktoberdorf und bietet einen schönen Rundblick. Der Aufstieg lohnt sich für die Aussicht und die historische Atmosphäre.
  • Der nahegelegene Rundweg um die Kirche ist ideal für einen Spaziergang mit Panoramablick über die Stadt. Gut geeignet für einen kurzen Aufenthalt in der Region.

Eigenschaften

Entspannt Kulturell Ganzjährig

Über St. Martin

Die Stadtpfarrkirche St. Martin in Marktoberdorf im Landkreis Ostallgäu ist eine römisch-katholische Kirche, die auf einer erhöhten Lage über der Stadt thront. Ihr markantes Bauwerk mit dem hohen, haubenförmigen Turm ist von weitem sichtbar und prägt das Stadtbild. Die Kirche gehört zur Pfarreiengemeinschaft Marktoberdorf innerhalb des Dekanats Marktoberdorf im Bistum Augsburg. Ihre zentrale Lage macht sie nicht nur zu einem wichtigen sakralen Ort, sondern auch zu einem Wahrzeichen der Region.

Die Geschichte der Kirche reicht weit zurück. Bereits im 8. Jahrhundert soll an dieser Stelle eine Kirche gestanden haben, die als Reichshofkirche des nahegelegenen Bertoldshofen gilt. Im Mittelalter wurde die Pfarrei von Altdorf abgezweigt. Der heutige barocke Kirchenbau entstand im frühen 18. Jahrhundert unter dem Pfarrer Joseph Ignaz Klaus. Baumeister Johann Georg Fischer, ein Sohn der Stadt, plante den Umbau, bei dem Teile des mittelalterlichen Turms und des Chorraums erhalten blieben. Die Weihe erfolgte einige Jahre später durch einen Vertreter des Bistums Augsburg.

Die Ausstattung der Kirche zeugt von kunstvoller Handwerkskunst und religiöser Symbolik. Der Hochaltar wurde einige Jahre nach dem Bau errichtet und zeigt beeindruckende barocke Gestaltungselemente. Farbige Fassungen, kunstvolle Skulpturen und theologische Symbole prägen sein Erscheinungsbild. Ebenfalls bemerkenswert sind die beiden großen Seitenaltäre aus dem frühen 18. Jahrhundert, deren Gemälde von Augsburger Künstlern stammen. Sie zeigen Szenen aus dem Leben der Heiligen sowie lokale Patrone. Weitere Chorseitenaltäre aus dem späten 18. Jahrhundert ergänzen das Bildensemble im Inneren der Kirche. Eine spätere Kapelle erinnert an den Kurfürsten Clemens Wenzeslaus von Sachsen.

Die Kirche St. Martin ist nicht nur ein Ort der Andacht, sondern auch ein kulturelles Zentrum, das regelmäßig Besucher und Gläubige aus der Region und darüber hinaus anzieht. Der erhöhte Standort bietet zudem einen schönen Rundblick über Marktoberdorf und die umliegenden Landschaften. Ein Rundweg um die Kirche ermöglicht einen angenehmen Spaziergang mit Aussicht. Informative Tafeln am Gebäude vermitteln Einblicke in die Baugeschichte und sakrale Ausstattung. Die Kirche erfreut sich bei Besucherinnen und Besuchern großer Beliebtheit, wie auch die zahlreichen positiven Rückmeldungen zeigen.

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