Denkmal/Gedenkstätte

Lindenallee

Bayreuther Str. 21, 95497 Goldkronach

Highlights

  • Das Goldbergbaumuseum in Goldkronach zeigt die Geschichte des lokalen Goldbergbaus und präsentiert historische Funde aus der Region.
  • Seit 2023 ist das Museum barrierefrei zugänglich, nachdem ein neuer Plattformlift installiert wurde.
  • Die Stadt Goldkronach erhielt 1365 von Burggraf Friedrich V. von Nürnberg das Stadtrecht und Bergrecht verliehen.

Tipps

  • Das Goldbergbaumuseum in Goldkronach bietet interaktive Erlebnisse zur regionalen Bergbaugeschichte und ist barrierefrei zugänglich.
  • Ein interaktiver Infopavillon im Museumsgarten erweitert das Ausstellungsangebot seit August 2025.
  • Führungen können bei Vereinsmitgliedern wie Herrn Nitsche auch außerhalb der Öffnungszeiten arrangiert werden.

Eigenschaften

Familie Bildung Kulturell Ganzjährig

Über Lindenallee

Die Lindenallee in Goldkronach zählt zu den historischen Sehenswürdigkeiten der Region und steht eng mit der Stadtgeschichte sowie dem kulturellen Erbe des Ortes in Verbindung. Gelegen im Landkreis Bayreuth in Bayern, vermittelt die Anlage einen Eindruck von der Bedeutung Goldkronachs als ehemaliges Zentrum des Frankenberger Goldbergbaus. Die Auffassung des Ortes als historischer Bergbauort wird im Goldbergbaumuseum aufgegriffen, das sich mit der lokalen Stadt- und Bergbaugeschichte beschäftigt und eng mit der Entwicklung der Lindenallee verknüpft ist.

Die Lindenallee selbst ist nicht nur ein landschaftlicher, sondern auch ein kultureller Anziehungspunkt. Sie führt zu oder durch das Gelände des Goldbergbaumuseums und lädt zur Besinnung und zum Spaziergang ein. Die Allee spiegelt die Tradition des Ortes wider, in dem der Bergbau über Jahrhunderte eine tragende Rolle spielte. Die Bemühungen um den Erhalt und die Aufarbeitung dieser Geschichte sind im Museum sichtbar, das sowohl archäologische Funde als auch interaktive Exponate zeigt. Besucher berichten von anschaulichen Erklärungen, Filmen und Dokumentationen, die die damalige Zeit lebendig werden lassen.

Ein besonderes Highlight ist die Möglichkeit, an einer Privatführung teilzunehmen, die unter fachkundiger Leitung etwaige Einblicke in die Goldwäsche ermöglicht. Solche Angebote tragen dazu bei, die historische Bedeutung des Standorts erfahrbar zu machen. Die Präsentation im Museum wird von Gästen als detailgetreu und liebevoll gestaltet wahrgenommen, auch wenn einige Exponate als etwas altmodisch präsentiert werden. Die barrierefreie Erschließung seit 2023 erweitert den Zugang zu den kulturellen Inhalten.

Die Entwicklung des Museums und damit auch der kulturellen Nutzung rund um die Lindenallee ist eng mit der Vereinsgeschichte des Goldbergbaumuseums verbunden. Initiiert von engagierten Bürgern wie Johann Neubauer und später weitergeführt durch Persönlichkeiten wie Eberhard Arnold und Günter Hoppert, entstand aus einer Sammlung historischer Gegenstände ein anerkanntes Museum mit Schwerpunkt Bergbau und Geologie. Die digitale Aufbereitung der Stadtgeschichte im Obergeschoss des Museums ergänzt die Ausstellung um eine multimediale Zeitreise.

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