Denkmal/Gedenkstätte

Kleines Schloss

Schnappelberg 6A, 38889 Blankenburg

Highlights

  • Das Kleine Schloss in Blankenburg wurde 1725 als Gartenhaus errichtet und später im Rokoko-Stil umgebaut.
  • Heute beherbergt es eine Touristeninformation, eine Dauerausstellung zur Stadtgeschichte und ist ein Standort für Hochzeiten.
  • Das Gebäude steht unter Denkmalschutz und befindet sich östlich am Fuß des Burgbergs im Stadtzentrum.

Tipps

  • Das Kleine Schloss liegt östlich des Burgbergs und ist zu Fuß gut erreichbar, besonders bei guter Wetterlage.
  • Im Schloss befindet sich eine Dauerausstellung zur Geschichte der Stadt, der Welfen und der Schlossgärten.
  • Der barocke Garten lädt zum Verweilen ein, bietet aber aufgrund von Treppen und Stufen keinen barrierefreien Zugang.

Eigenschaften

Parkplatz vorhanden Kulturell Ganzjährig

Über Kleines Schloss

Das Kleine Schloss in Blankenburg zählt zu den bedeutenden Kulturdenkmälern der Stadt im Landkreis Harz und ist ein markanter Teil der Blankenburger Schlossanlage. Es befindet sich östlich am Fuße des Burgbergs und bildet zusammen mit den angrenzenden Schlossgärten sowie dem Großen Schloss ein stimmungsvolles Ensemble. Das Gebäude beherbergt heute die Touristeninformation der Stadt sowie eine Dauerausstellung zur Geschichte Blankenburgs, der Welfen und der Entwicklung der Schlossgärten. Vor der Nordfassade des Gebäudes steht das Sühnekreuz, das an die Opfer des Ersten Weltkriegs erinnert.

Das Schloss wurde ursprünglich im Jahr 1725 als Fürstliches Gartenhaus in Fachwerkbauweise errichtet und diente zunächst als Orangenhaus. Nach Umbauten im 18. Jahrhundert erhielt es sein heutiges Erscheinungsbild im Stil des Rokoko. Die Fassade aus Sandsteinquadern zeigt drei geschweifte Giebel und ist mit der Initiale des Herzogs Karl I. von Braunschweig-Wolfenbüttel verziert. Im 19. Jahrhundert kamen Anbauten hinzu, die unter anderem eine Kapelle und Ställe beinhalteten. Das Gelände ist terrassenförmig angelegt, was zu unterschiedlichen Geschosshöhen am Baukörper führt.

Im 20. Jahrhundert wurde das Gebäude unter anderem als Wohnsitz der Welfenfamilie genutzt. Hier wurde 1917 die spätere Königin Friederike von Griechenland geboren. Nach dem Zweiten Weltkrieg diente das Kleine Schloss als kulturelle Einrichtung der Stadt. Von 1948 bis in die 1990er Jahre beherbergte es unter anderem das Städtische Museum, das auf Sammlungen des Harzvereins zurückgeht. Heute lädt der gepflegte Barockgarten vor dem Schloss zu Spaziergängen ein, in dem die Atmosphäre vergangener Epochen spürbar wird.

Das Kleine Schloss genießt bei Besucherinnen und Besuchern eine hohe Beliebtheit, wie das durchschnittliche Google-Rating von 4,6 von 5 Sternen bei über 450 Bewertungen zeigt. Viele Gäste loben die gepflegte Anlage und die schöne Aussicht, die sich insbesondere beim Aufstieg zum Schloss ergibt. Der Zugang ist jedoch aufgrund zahlreicher Stufen nicht barrierefrei. Auch für Tierbesitzer ist das Gelände zugänglich, da Hunde im Außenbereich erlaubt sind.

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