Kirche/Kloster

Zisterzienserkloster Bochum-Stiepel

Am Varenholt 9, 44797 Bochum Süd

Highlights

  • Seit 1920 beherbergt das Kloster das Gnadenbild der ‚Schmerzhaften Mutter‘, ursprünglich 1820 aus der Dorfkirche entfernt.
  • Rollstuhlgerechter Zugang, Parkplatz und WC ermöglichen barrierefreien Besuch – inkl. Klosterführungen mit Mönchengesprächen.
  • Im Kapitelsaal versammeln sich die Mönche; 14 Kreuzwegstationen aus Grauguss ersetzen seit 2001 beschädigte Skulpturen.

Tipps

  • Der barrierefreie Zugang ermöglicht Besuchern mit eingeschränkter Mobilität einen ungehinderten Eintritt ins Klostergelände.
  • Die Kopie der ‚Muthmannsdorfer Madonna‘ bietet Einblicke in die künstlerische Tradition der Zisterzienser und die romanische Architektur des 12. Jahrhunderts.
  • Der Kreuzweg im Freien mit Grauguss-Stationen von Ernst Rasche lädt zur meditativen Betrachtung der Leidensgeschichte Jesu ein.

Eigenschaften

Entspannt Kulturell Ganzjährig

Zisterzienserkloster Bochum-Stiepel: Kultur & Sakralausflug

Das Zisterzienserkloster Bochum-Stiepel im Herzen von Bochum Süd ist ein Ort der Andacht, des historischen Erbes und der spirituellen Einkehr. Gegründet als Zisterzienserabtei, vereint das Kloster eine über 800-jährige Tradition mit lebendiger Wallfahrtskultur. Seit 1920 beherbergt es das berühmte Gnadenbild der Schmerzhaften Mutter, das einst aus der Dorfkirche stammte und später in privaten Besitz wechselte. Das Bild zieht bis heute Gläubige und Pilger an, die sich auf die Wallfahrt zur „Schmerzhaften Mutter von Stiepel“ begeben.

Das Kloster bietet nicht nur einen Einblick in die stille Welt der Zisterzienser, sondern auch vielfältige Möglichkeiten zur spirituellen Auseinandersetzung. Regelmäßig finden hier Exerzitien, Einkehrtage und Klosterführungen statt, bei denen Besucher die Chance haben, mit den Mönchen ins Gespräch zu kommen. Die Führungen dauern je nach Interesse zwischen 45 Minuten und eineinhalb Stunden und führen durch Kirche, Kreuzgang und andere historische Räume – darunter den prächtigen Kapitelsaal, den Versammlungsort der Mönchsgemeinde. Besonders sehenswert ist eine Kopie der frühgotischen „Muthmannsdorfer Madonna“, inspiriert von den Fenstern des Klosters Heiligenkreuz.

Die Außenanlagen laden ebenfalls zum Verweilen ein: Seit 2001 ersetzen 14 moderne Kreuzwegstationen aus Grauguss des Künstlers Ernst Rasche die früheren, durch Vandalismus beschädigten Skulpturen. Ergänzt werden sie von 14 Bildstöcken aus Ruhrsandstein, die Darstellungen aus dem Leben Mariens zeigen und von Meditationen des ehemaligen Stiepler Pfarrers Pater Walter Kromer begleitet werden. Das Kloster ist zudem barrierefrei gestaltet – mit rollstuhlgerechtem Zugang, Parkplatz und WC – und richtet sich auch an Schulklassen aus, die themenbezogene Führungen nach Absprache mit den Lehrkräften erhalten.

Als kulturelles und spirituelles Zentrum verbindet das Zisterzienserkloster Bochum-Stiepel Geschichte mit Gegenwart. Ob für eine persönliche Einkehr, eine geführte Tour oder die Teilnahme an Wallfahrten – das Kloster bietet eine Atmosphäre der Besinnlichkeit und des Austauschs. Mit einem Google-Rating von 4,7 Sternen bestätigt es seinen Ruf als Ort der Stille und des Respekts vor dem Glauben.

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