Denkmal/Gedenkstätte

LWL-Museum Zeche Hannover

Günnigfelder Str. 251, 44799 Bochum

Highlights

  • Das LWL-Museum Zeche Hannover zeigt seit 1995 die historische Dampffördermaschine von 1893 mit Schauvorführungen in der Maschinenhalle.
  • Barrierefreier Zugang inkl. rollstuhlgerechtem Eingang und WC; virtuelle Ausstellungserkundung per Video auf der unteren Ebene möglich.
  • Sonderausstellung ‚Großstadt Wildnis‘ präsentiert Tierfotografien aus deutschen Städten wie Berlin, Köln und Düsseldorf.

Tipps

  • Der barrierefreie Zugang über den rollstuhlgerechten Eingang ermöglicht einen ungehinderten Eintritt in das Museum.
  • Auf der unteren Ebene wird durch ein interaktives Video ein virtueller Rundgang durch die historische Zeche angeboten.
  • Die Sonderausstellung *Großstadt Wildnis* zeigt fotografische Aufnahmen von Wildtieren in urbanen Räumen deutscher Großstädte.

Eigenschaften

Bildung Kulturell Ganzjährig

Ausflug Kulturdenkmal Zeche Hannover Bochum

Das LWL-Museum Zeche Hannover in Bochum ist ein faszinierendes Zeugnis der industriellen Geschichte des Ruhrgebiets und ein bedeutendes Kulturdenkmal. Als ehemaliges Bergwerk aus dem späten 19. Jahrhundert bietet die Zeche heute einen einzigartigen Einblick in die Epoche des Steinkohlebergbaus. Seit 1995 ist das Denkmal für Besucher zugänglich und verbindet auf beeindruckende Weise Technikgeschichte mit moderner Ausstellungsgestaltung.

Im Herzen des Museums steht die original erhaltene Dampffördermaschine von 1893, deren riesige Treibscheibe bei Schauvorführungen noch heute in Bewegung gesetzt wird. Diese lebendige Demonstration veranschaulicht die Kraft und Präzision der historischen Technik und macht die Besucher zu Zeugen einer Ära, die das Ruhrgebiet prägte. Ergänzt wird das Erlebnis durch interaktive Stationen und multimediale Präsentationen, die den Bergbaualltag anschaulich vermitteln.

Neben der technischen Geschichte widmet sich das Museum auch aktuellen Themen wie der globalen Bedeutung von Steinkohle. Obwohl in Deutschland seit 2018 kein Steinkohleabbau mehr stattfindet, bleibt die Rohstoffnachfrage für Industrie und Energie hoch. Die Ausstellung zeigt auf, wie sich die Abhängigkeiten verschieben und welche ökologischen sowie gesellschaftlichen Folgen dies mit sich bringt. Besonders eindrucksvoll ist hier die Verbindung von Vergangenheit und Gegenwart.

Ein weiteres Highlight ist die Sonderausstellung „Großstadt Wildnis“, die deutsche Metropolen aus einer unerwarteten Perspektive zeigt. Durch Fotografien von Wildtieren in urbanen Räumen – etwa Füchse in Köln oder Wildschweine in Berlin – wird die enge Verzahnung von Natur und Stadtleben deutlich. Die Ausstellung ist auch im Freien erlebbar, wo Besucher die Bilder in der Umgebung des Museums entdecken können. Für einen virtuellen Rundgang durch die Dauerausstellung steht zudem ein Video auf der unteren Ebene zur Verfügung.

Das Museum legt großen Wert auf Barrierefreiheit: Der Eingang und die Toiletten sind rollstuhlgerecht gestaltet, während einige Bereiche wie die Maschinenhalle zwar nicht vollständig barrierefrei zugänglich sind, aber dennoch einen einzigartigen Einblick in die industrielle Vergangenheit bieten. Mit einem Google-Rating von 4,6 Sternen bestätigt das Museum seinen Status als attraktiven Ausflugsziel für Kultur- und Technikinteressierte. Ob als Familienausflug, für Schulklassen oder als Teil einer Ruhrgebiets-Rundreise – die Zeche Hannover bietet für jeden etwas.

In der Nähe

Gastronomie in der Nähe

Ausflugsziele in der Nähe

Wetter & Pollenflug am Standort

Wetter wird geladen…
7-Tages-Vorhersage…