Denkmal/Gedenkstätte

Stolpersteine für Adolf und Elisabeth Rumpf

Jahnstraße 5, 59192 Bergkamen

Highlights

  • In Bergkamen erinnern Stolpersteine an Adolf und Elisabeth Rumpf, Opfer des NS-Regimes.
  • Der Arbeitskreis Bergkamener Stolpersteine dokumentiert ihre Schicksale in Kooperation mit dem Stadtmuseum.

Tipps

  • Die Stolpersteine in Bergkamen erinnern an die Opfer der NS-Euthanasie und werden vom Arbeitskreis Bergkamener Stolpersteine betreut.
  • Die genauen Standorte der Steine können abweichen, da historische Adressen nicht immer rekonstruierbar sind und pragmatische Lösungen gewählt werden.
  • Das Stadtmuseum Bergkamen unterstützt das Projekt und bietet zusätzliche Informationen zur lokalen Geschichte und den betroffenen Personen.

Eigenschaften

Bildung Kulturell Ganzjährig

Stolpersteine Adolf & Elisabeth Rumpf Bergkamen Kultur-Denkmal

In Bergkamen erinnern die Stolpersteine für Adolf und Elisabeth Rumpf an ein düsteres Kapitel der lokalen Geschichte, das bis heute Mahnung und Erinnerung fordert. Initiiert vom Arbeitskreis Bergkamener Stolpersteine in Kooperation mit dem Stadtmuseum Bergkamen, bilden die kleinen Messingplatten vor Ort ein zentrales Projekt zur Aufarbeitung der NS-Vergangenheit. Sie sind Teil eines bundesweiten Konzepts des Künstlers Gunter Demnig, das seit den 1990er-Jahren Opfer des Nationalsozialismus individuell und ortsbezogen ehrt.

Adolf und Elisabeth Rumpf gehörten zu den Betroffenen des nationalsozialistischen „Euthanasie“-Programms, das auch in Bergkamen Spuren hinterließ. Die Steine markieren ihren letzten bekannten Wohnort und erinnern an das systematische Unrecht, dem sie zum Opfer fielen. Besonders betont der Arbeitskreis die Erinnerung an drei Bergkamener Kinder, deren Schicksal Teil dieses dunklen Kapitels ist. Die Stolpersteine dienen als stille Mahnung, die an die Opfer erinnert und gleichzeitig die Verantwortung für den Erhalt des Gedächtnisses betont.

Der Standort der Stolpersteine ist nicht mehr exakt rekonstruierbar, doch der Arbeitskreis hat durch intensive Recherchen eine pragmatische Lösung gefunden. Die Platten liegen an einem Ort, der symbolisch für das Leben der Familie Rumpf steht und gleichzeitig die historische Bedeutung des Themas unterstreicht. Durch die enge Zusammenarbeit mit dem Stadtmuseum wird das Projekt nicht nur als Gedenkort wahrgenommen, sondern auch als Teil eines lebendigen Geschichtsbewusstseins in Bergkamen.

Besucher:innen werden aufgefordert, innezuhalten und die Namen Adolfs und Elisabeths Rumpf zu lesen – eine einfache, aber wirkungsvolle Geste der Erinnerung. Die Stolpersteine sind mehr als bloße Gedenktafeln; sie fordern dazu auf, sich mit der Geschichte auseinanderzusetzen und die Opfer des NS-Regimes nicht zu vergessen. Als Teil eines größeren Netzwerks von Stolpersteinen in Bergkamen tragen sie dazu bei, die Erinnerung an Verfolgte, Deportierte und Ermordete lebendig zu halten.

Wer sich für die Geschichte Bergkamens und die Aufarbeitung der NS-Zeit interessiert, findet an diesem Ort eine besinnliche Station. Der Arbeitskreis Bergkamener Stolpersteine sorgt durch regelmäßige Veranstaltungen und Führungen dafür, dass das Thema nicht in Vergessenheit gerät. Die Stolpersteine für Adolf und Elisabeth Rumpf sind somit nicht nur ein historisches Denkmal, sondern auch ein Zeichen für die Bedeutung von Erinnerungskultur in der Gegenwart.

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