Museum

Weisse Grube und Grube Maria

Ortsstraße 2, 55621 Imsbach

Highlights

  • Die Weiße Grube und Grube Maria in Imsbach zeigen den ältesten Eisenbergbau der Pfalz mit historischen Stollen und Führungen – auch auf Englisch.
  • Drei montanhistorische Rundwege mit Info-Tafeln verbinden Bergbaugeschichte, Geologie und Siedlungsentwicklung im Donnersbergkreis.

Tipps

  • Der rollstuhlgerechte Zugang ermöglicht einen barrierefreien Besuch der Dauer- und Sonderausstellungen in beiden Etagen des Museums.
  • Auf den drei montanhistorischen Rundwanderwegen werden durch Infotafeln Zusammenhänge zwischen Bergbaugeschichte und geologischen Besonderheiten der Region vermittelt.
  • Die Ausstellung im Erdgeschoss zeigt eine Übersichtskarte der pfälzischen Rohstoffvorkommen sowie archäologische Funde und historische Grubengeleuchte.

Eigenschaften

Bei Regen geeignet Bildung Kulturell Ganzjährig

Kultur-Museum Weisse Grube & Grube Maria in Imsbach

Die Weiße Grube und Grube Maria in Imsbach bieten einen faszinierenden Einblick in die jahrhundertelange Bergbaugeschichte der Region. Das denkmalgeschützte Gebäude beherbergt seit seiner Gründung im Jahr 1997 ein lebendiges Museum, das sich der Erhaltung und Erforschung der montanhistorischen Spuren der Pfalz widmet. Durch enge Zusammenarbeit mit dem Landesamt für Denkmalpflege, dem Naturhistorischen Museum Mainz und weiteren wissenschaftlichen Einrichtungen wird das Wissen über den lokalen Erzbergbau systematisch gesichert und vermittelt.

Das Museum präsentiert auf zwei Etagen eine Dauerausstellung, die die Vielfalt der in der Pfalz abgebauten Rohstoffe – von Erzen über fossile Materialien bis hin zu archäologischen Funden – anschaulich aufzeigt. Im Erdgeschoss beginnt der Rundgang mit einer Übersichtskarte der Pfalz, die die wichtigsten Abbaugebiete markiert. Besonders eindrucksvoll sind Vitrinen mit historischen Bergbauwerkzeugen, darunter Grubengeleucht aus vergangenen Jahrhunderten, sowie eine Sammlung von Geräten zur Steinegewinnung. Ein interaktiver Berührungsbildschirm ermöglicht es den Besuchern, sich eigenständig über die regionalen Bergbaugeschichten zu informieren.

Ein Highlight des Museums ist die Möglichkeit, die Weiße Grube als Besucherbergwerk zu erkunden. Hier können Interessierte die untertägigen Bedingungen des historischen Bergbaus hautnah erleben – auch auf Englisch für amerikanische Gäste. Ergänzt wird das Angebot durch drei montanhistorische Rundwanderwege, die mit Infotafeln die geologischen und historischen Zusammenhänge der Region aufzeigen. Diese Wege führen durch das Umfeld des Nationalen Geoptops Donnersberg und verbinden geologische Schätze mit archäologischen Fundstellen.

Für Familien wird das Museum durch ein Mitmach-Abenteuer und eine Zeitreise durch die Bergbaugeschichte besonders attraktiv. Das Pfälzische Bergbaumuseum zeigt nicht nur die technischen Entwicklungen, sondern auch die sozialen und wirtschaftlichen Auswirkungen des Bergbaus auf die Region. Durch moderne Ausstellungen und regelmäßige Sonderausstellungen bleibt das Haus ein lebendiger Ort der Aufklärung und des Erlebens – mit einem besonderen Fokus auf die Eisengewinnung als ältesten Erzbergbau der Pfalz.

Mit einem rollstuhlgerechten Zugang und einem vielfältigen Programm richtet sich das Museum an ein breites Publikum. Ob als kultureller Ausflug, historisches Lernfeld oder familienfreundliche Entdeckungstour – die Weiße Grube und Grube Maria in Imsbach bieten eine einzigartige Verbindung aus Wissenschaft, Technikgeschichte und regionalem Erbe.

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