Dorfgemeinschaftshaus „Alte Schule“
Highlights
- Das Dorfgemeinschaftshaus in Willroth befindet sich im Gebäude der 1902 erbauten Schule.
- Der Veranstaltungsraum verfügt über einen rollstuhlgerechten Eingang sowie Parkplätze.
- Die Ausstattung umfasst eine Theke mit Kühlschubladen und zwei Zapfhähnen für 50-Liter-Fässer.
Tipps
- Ein rollstuhlgerechter Parkplatz und ein barrierefreier Eingang erleichtern den Zugang zum Gebäude.
- Die Ausstattung mit einer modernen Theke und Zapfanlage ermöglicht die Bereitstellung von Getränken bei Veranstaltungen.
Eigenschaften
Kultur & Theater im Dorfgemeinschaftshaus Willroth
Das Dorfgemeinschaftshaus „Alte Schule“ in Willroth ist ein bedeutender kultureller und gesellschaftlicher Treffpunkt der Gemeinde. Das Gebäude blickt auf eine bewegte Geschichte zurück: Nachdem die Kinder aus Willroth über viele Jahre hinweg den Weg in die Schule nach Horhausen auf sich nehmen mussten, erbauten die Eltern der Schüler schließlich die eigene Schule in Willroth.
Heute dient die Anlage als vielseitiger Veranstaltungsraum, der durch eine moderne Ausstattung besticht. Besonders hervorzuheben ist die neue Theke, die über mehrere Kühlschubladen verfügt. Diese bietet zudem Platz für zwei 50-Liter-Fässer, die über zwei getrennte Zapfhähne angeschlossen werden können, was den Ort ideal für gemeinschaftliche Feierlichkeiten und lokale Events macht.
Um die Barrierefreiheit zu gewährleisten, verfügt das Dorfgemeinschaftshaus über einen rollstuhlgerechten Eingang sowie entsprechende rollstuhlgerechte Parkplätze. Damit ist sichergestellt, dass alle Besucher unabhängig von ihrer Mobilität an den kulturellen Aktivitäten im Ort teilhaben können.
Der Standort spiegelt die historische Entwicklung von Willroth wider. Der Ort wird als eine der Wohnsiedlungen im Westerwald betrachtet, die in verschiedenen Rodungsphasen entstanden sind. Historische Belege weisen darauf hin, dass Willroth zur Pfarrei Horhausen gehörte. Die Geschichte des Ortes ist zudem geprägt von der Einführung der Reformation in den wiedischen Landen, was zur Entstehung einer Konfessionsgrenze zwischen Willroth und den Nachbarpfarreien Honnefeld, Urbach und Puderbach führte.
Auch politische Veränderungen hinterließen ihre Spuren, wie etwa die Einführung der neuen preußischen Gemeindeordnung, durch welche der Willrother Gemeinderat die politische Selbstständigkeit der Gemeinde für die Zukunft festlegte. Der Name des Ortes selbst lässt sich vermutlich von einer Siedlung an einer Grenze herleiten, was durch historische Grenzbeschreibungen der Großpfarrei Rengsdorf gestützt wird.