Ausstellung Loss me fiere. 200 jecke Johr en Bonn.
Highlights
- Das LVR-Institut zeigt 200 Jahre Bonner Karneval in der Ausstellung ‚Loss mer fiere. Gesichter und Geschichten‘ mit sechs multimedialen Räumen.
- Kooperation zwischen LVR-Institut, Bonner Kulturamt und Festausschuss präsente Karnevalsgeschichte aus lokaler Perspektive.
- Online-Ausstellung bietet barrierefreien Zugang zu historischen und persönlichen Karnevals-Erzählungen aus Bonn.
Tipps
- Die Ausstellung bietet sechs multimediale Räume, die durch persönliche Erzählungen und historische Einblicke den Bonner Karneval seit 200 Jahren beleuchten.
- Ein barrierefreier Zugang zu den Ausstellungsinhalten wird durch eine inklusive Gestaltung und Assistenz-Tools wie Eye-Able unterstützt.
- Die Präsentation verbindet traditionelle Karnevalsgeschichten mit modernen Perspektiven verschiedener Bevölkerungsgruppen aus der Region.
Eigenschaften
Loss me fiere. 200 jecke Jahre – Bonn
Die Wanderausstellung *„Loss mer fiere. 200 jecke Johr en Bonn“* feiert ein historisches Jubiläum: 200 Jahre Karneval in der Bundesstadt. Das LVR-Institut für Landeskunde und Regionalgeschichte in Kooperation mit dem Kulturamt der Stadt Bonn und dem Festausschuss Bonner Karneval widmet sich in diesem Projekt der lebendigen Tradition des Bonner Faschings. Die Ausstellung verbindet spannende Einblicke in die Kulturgeschichte mit persönlichen Geschichten von Menschen, die den Karneval in Bonn prägen – von traditionellen Vereinen bis zu modernen Initiativen.
Im Mittelpunkt stehen sechs multimediale Ausstellungsräume, die durch Geschichten, Fotos und Hintergrundinformationen die Vielfalt des Bonner Karnevals lebendig werden lassen. Besonders bemerkenswert ist die Verbindung von lokaler Geschichte mit inklusiven Ansätzen: Das Netzwerk *bonnfairbindet*, gegründet auf Initiative des Bonner Vereins für gemeindenahe Psychiatrie, fördert seit Jahren einen offenen und barrierearmen Zugang zum kulturellen Leben – auch im Kontext des Karnevals. Die Ausstellung zeigt, wie der Bonner Fasching über Jahrzehnte hinweg eine Gemeinschaftsfeier für alle geworden ist.
Die Präsentation ist Teil eines größeren Engagements der Stadt Bonn für Barrierefreiheit. Ob digitale Angebote oder physische Zugänge: Die Stadt setzt sich aktiv für eine inklusive Teilhabe ein. So wurde etwa die Website des Kulturamts technisch optimiert, um Menschen mit unterschiedlichen Bedürfnissen den Zugang zu erleichtern. Auch das Theater Bonn oder das Kunstmuseum zeigen, wie Kultur in Bonn für alle zugänglich gestaltet wird – ein Prinzip, das auch die Karnevalsausstellung verkörpert.
Die Ausstellung ist nicht nur ein Rückblick auf 200 Jahre Fasching, sondern auch ein Spiegel der Bonner Gesellschaft: Sie verbindet Nostalgie mit Gegenwart und zeigt, wie der Karneval als lebendiger Teil des Stadtbildes weiterwächst. Wer die Geschichten hinter den Kostümen, den Umzügen und den Traditionen kennenlernen möchte, findet hier eine einzigartige Mischung aus Forschung, Multimedia und lokalem Stolz – ganz im Geiste *„Loss mer fiere“*.