gkg // Gesellschaft für Kunst und Gestaltung e.V.
Highlights
- Die gkg zeigt seit 1987 in Bonn zeitgenössische Kunst mit Fokus auf konkret-konstruktive Strömungen und Medienkunst.
- Mit zwei Ausstellungsräumen und einem der größten Privatarchive zur konkreten Kunst Deutschlands fördert die gkg jährlich 5–6 Projekte.
- Ausstellungen wie ‚RAUMANEIGNUNG VII‘ oder ‚KLANG:KÖRPER‘ verbinden Objekte, Installationen und dialogische Formate.
Tipps
- Der barrierefreie Zugang über den Haupteingang ermöglicht einen ungehinderten Besuch der Ausstellungsräume.
- Die Ausstellungen werden regelmäßig durch begleitende Gespräche, Einführungstermine oder Künstlerdialoge ergänzt, die Einblicke in die künstlerischen Kontexte bieten.
- Das ideell angegliederte Archiv der gkg dokumentiert umfassend die konkret-konstruktive Kunst und steht als Forschungsquelle zur Verfügung.
Eigenschaften
Kunstausflug Bonn: Galerie GKG entdecken
Die gkg // Gesellschaft für Kunst und Gestaltung e.V. in Bonn ist ein bedeutender Ort für zeitgenössische Kunst und gestalterische Experimente. Als privater Verein widmet sie sich der Präsentation aktueller künstlerischer Positionen, die oft thematische Schwerpunkte setzen – sei es in Dialogformaten, als Gegenüberstellung oder als vertiefende Einblicke in spezifische Kunstrichtungen.
Ein besonderes Anliegen der gkg ist die Auseinandersetzung mit konkreter Kunst und konstruktivistischen Ansätzen. Als ideell angegliedertes Privatarchiv beherbergt sie eines der umfangreichsten Sammlungen zur konkret-konstruktiven Kunst in Deutschland, das von Horst Pitzen, einem Gründungsmitglied, seit Jahrzehnten gepflegt wird. Die Ausstellungen spiegeln diese Tradition wider, etwa durch Retrospektiven wie die Hommage an den Bonner Künstler Leo Breuer oder die Reflexion über den „kalkulierten Zufall“ in der konkreten Kunst. Daneben werden auch aktuelle Strömungen wie digitale Kunst oder Architekturprojekte aufgegriffen.
Die gkg versteht sich als Plattform für künstlerische Vielfalt und experimentelle Ansätze. Neben Einzelausstellungen und thematischen Schauen werden auch Dialogformate angeboten, etwa Künstlergespräche oder Ausstellungsdialoge mit Kuratoren und Wissenschaftlern. Die Präsentationen reichen von Reliefs und Objekten über Rauminstallationen bis hin zu Medienkunst, wobei die Wechselwirkung zwischen zweidimensionalen und räumlichen Elementen oft im Mittelpunkt steht. So zeigt etwa die Ausstellung „RAUMANEIGNUNG VII“ die Arbeit von Paul Schwer und Franz Pomassl, die zwischen Wandarbeiten, Fotografien und Objekten oszillieren.
Als fest etablierter Akteur im Bonner Kunstbetrieb kooperiert die gkg mit lokalen und überregionalen Institutionen, um aktuelle Debatten zu fördern. Die Ausstellungsreihe „Gegenständigkeit der Linie“ etwa verbindet klassische Zeichnung mit modernen Objekten, während Projekte wie „KLANG:KÖRPER“ die Schnittstelle zwischen Musikinstrumenten und skulpturaler Kunst erkunden. Durch diese Vielfalt bleibt die gkg ein lebendiger Ort für Kunstinteressierte, die sich für innovative Gestaltungsformen und die Geschichte der modernen Kunst begeistern.
Mit einem jährlichen Programm von etwa fünf Ausstellungen setzt die gkg Maßstäbe für eine kritische und offene Kunstpraxis. Ob als Einführung in unbekannte Künstler:innen oder als vertiefende Auseinandersetzung mit etablierten Positionen – die gkg bleibt damit ein zentraler Referenzpunkt für die Bonner Kunstlandschaft und ein Ort, an dem Tradition und Gegenwart der Kunstgestaltung aufeinandertreffen.