Margot Schmitz
Highlights
- Margot Schmitz wurde in Bornheim, Deutschland, geboren.
- Sie ist Teil des Stolpersteine-Projekts von Gunter Demnig.
- Ihr Name erinnert an die Opfer des Nationalsozialismus.
Tipps
- Besucher können sich über das Stolperstein-Projekt und dessen künstlerischen Hintergrund informieren.
- Interessierte finden Kontaktdaten für pädagogische Kooperationen und Veranstaltungen.
- Die Website bietet Suchfunktionen für Stolperstein-Datenbank und lokale Verlegungstermine.
Eigenschaften
Über Margot Schmitz
Die Margot Schmitz ist ein bedeutendes Kulturdenkmal in der Stadt Bornheim im Rhein-Sieg-Kreis, Nordrhein-Westfalen. Sie steht exemplarisch für das Gedenken an die Opfer nationalsozialistischer Verfolgung und erinnert nachhaltig an die Geschichte der Region. Das Denkmal ist Teil des international bekannten Kunstprojekts „Stolpersteine“, das von dem Künstler Gunter Demnig initiiert wurde. Diese Gedenksteine sind in den Bürgersteig eingelassen und erzählen mit Namen und Schicksalen Einzelner die Geschichte des Nationalsozialismus – ein lebendiges Mahnmal gegen das Vergessen.
Die Stiftung „Spuren“ unter der Leitung von Gunter Demnig setzt sich weltweit dafür ein, dass die Erinnerung an die Opfer des Nationalsozialismus wachgehalten wird. Die Stolpersteine sind dabei nicht nur künstlerische, sondern auch pädagogische und historische Zeugnisse. Sie ermöglichen es, direkt vor der Haustür mit individuellen Schicksalen zu konfrontiert zu werden. In Bornheim erfüllt die Margot Schmitz diese Funktion und trägt dazu bei, das kollektive Gedächtnis lebendig zu halten. Die Stiftung selbst ist in Nordrhein-Westfalen ansässig und wird als gemeinnützig anerkannt.
Die Benennung des Denkmals nach Margot Schmitz weist auf eine konkrete Person hin, deren Schicksal im Kontext der nationalsozialistischen Verfolgung steht. Jeder Stolperstein erzählt eine eigene Geschichte – ob von jüdischen Mitbürger:innen, Sinti und Roma, politisch Verfolgten, Homosexuellen oder Euthanasieopfern. Die Stiftung dokumentiert diese Lebenswege sorgfältig und ermöglicht über ihre Datenbank den Zugang zu den biografischen Informationen. Damit wird ein wichtiger Beitrag zur Aufarbeitung der Geschichte geleistet, der auch für Bildungsarbeit genutzt wird.
Die Margot Schmitz in Bornheim ist somit mehr als nur ein Stein im Pflaster – sie ist ein Symbol für Erinnerungskultur, Respekt und Verantwortung. Die Stiftung bietet zudem Unterstützung und Informationen für Initiativen, die sich in anderen Regionen um die Verlegung von Stolpersteinen bemühen. Die Arbeit wird von vielen ehrenamtlichen Helfer:innen getragen und durch Spenden ermöglicht. Die Website der Stiftung dient als zentrale Anlaufstelle für alle, die sich mit dem Thema auseinandersetzen möchten – ob privat, pädagogisch oder journalistisch.