Galerie

Galerie Gesellschaft

Auguststraße 83, 13057 Berlin

Highlights

  • Galerie Gesellschaft zeigt aktuelle Werke von Hauskünstlern und Gästen in Jahresendausstellungen seit 2025.
  • Jede Ausstellung wird begleitet von limitierten Künstlerheften mit Essays und exklusiven Originalgrafiken.
  • 1942 entstandenes Werk von Hans Brockhage wurde 2025 in einer Jubiläumsausstellung präsentiert.

Tipps

  • Die Ausstellungskataloge in limitierter Auflage bieten zusätzliche Einblicke in die künstlerischen Konzepte und werden als Sammlerstücke angeboten.
  • Ein barrierefreier Zugang ermöglicht Besuchern mit eingeschränkter Mobilität die Teilnahme an den Ausstellungen ohne Hindernisse.
  • Die Präsentation von Werken aus verschiedenen Jahrzehnten zeigt die Entwicklung der Künstler über die Zeit hinweg.

Eigenschaften

Bei Regen geeignet Bildung Kulturell Ganzjährig

Kultur-Galerie Berlin: Gesellschaft

Die Galerie Gesellschaft in Berlin zählt zu den bedeutendsten Adressen der zeitgenössischen Kunstszene der Stadt. Als Plattform für experimentelle und etablierte Künstler:innen verbindet sie traditionelle Galeriewerte mit innovativen Ausstellungsformaten. Ihr Programm reicht von Malerei und Grafik über Fotografie bis hin zu konzeptuellen Arbeiten, wobei der Fokus stets auf der Auseinandersetzung mit gesellschaftlichen und ästhetischen Fragestellungen liegt.

Ein besonderer Schwerpunkt der Galerie liegt auf der Förderung junger Talente, wie die erste Einzelausstellung der Künstlerin Anna Franziska Schwarzbach zeigte. Begleitend zu den Präsentationen entstehen limitierte Künstlerhefte, die nicht nur die Werke dokumentieren, sondern auch durch Essays und Gespräche Einblicke in die künstlerische Positionierung bieten. So erschien etwa ein Heft zur Jahresendausstellung 2025, das die Werke langjähriger Gäste und neuer Künstler:innen thematisierte – darunter auch eine Ölmalerei aus dem Jahr um 1942, die als historischer Kontrast zu aktuellen Positionen diente.

Die Galerie Gesellschaft versteht sich als Dialograum, der über die reine Ausstellung hinausgeht. So wurde etwa eine Ausstellung zum 100-jährigen Jubiläum eines bedeutenden Künstlers kuratiert, die sowohl archivierte Werke als auch neue Arbeiten zeigte. Begleitende Gespräche und Publikationen wie das zweite Künstlerheft der Reihe vertieften die Rezeption und setzten aktuelle Diskurse in Beziehung zu historischen Strömungen. Die limitierte Vorzugsausgabe des Heftes enthielt zudem eine exklusive Originalgrafik als besonderes Präsent für Sammler:innen und Kunstinteressierte.

Besonders auffällig ist die Vielfalt der präsentierten Medien: Neben klassischer Malerei wie dem großformatigen Werk *„Wiesengrund“* (um 1942) oder fotografischen Serien wie *„Cuc Phuong 1286“* (2025) werden auch zeitgenössische Ansätze wie die Porträtfotografie von Insekten thematisiert. Hier knüpft die Galerie an eine lange Tradition der Berliner Kunstszene an, indem sie traditionelle Techniken mit neuen Narrativen verbindet – etwa durch die Auseinandersetzung mit Natur und Urbanität in der Fotografie.

Mit ihrem anspruchsvollen Programm und der Kombination aus Retrospektiven, Einzel- und Gruppenausstellungen positioniert sich die Galerie Gesellschaft als wichtiger Impulsgeber für die Berliner Kunstlandschaft. Durch die enge Zusammenarbeit mit Künstler:innen, Kurator:innen wie Andreas Wessel und die Veröffentlichung von Begleitpublikationen bleibt sie ein Ort der Reflexion und des Austauschs – sowohl für Kenner:innen als auch für Neugierige, die sich für aktuelle künstlerische Entwicklungen interessieren.

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