Denkmal/Gedenkstätte

Guckloch VfGuH

Schaephuysener Steg, 47509 Rheurdt-Schaephuysen

Highlights

  • Das Guckloch VfGuH in Rheurdt-Schaephuysen ist eine autarke Ausstellung mit weißer Innenausstattung, Steuerungselektronik und Beleuchtung für Heimatgeschichte und Kunst.
  • Über 600 Besucher besuchten die Ausstellung, die 1974 nach Hermann Klöttschens Tod von Erwin Gehrmann übernommen und auf Grünflächen-Schwerpunkt erweitert wurde.

Tipps

  • Der Standort des Gucklochs befindet sich direkt an einem markierten Hauptwanderweg und ist somit gut mit dem Fußweg erreichbar.
  • Die Innenräume bieten durch weiße Gestaltung und moderne Technik wie Farbbeleuchtung und Soundeinrichtungen eine interaktive Präsentation von Ausstellungsstücken.
  • Das Gelände umfasst einen öffentlichen Platz mit historischen Exponaten, die aus einer Bürgeraktion zur Verschönerung des Raumes stammen und die lokale Geschichte widerspiegeln.

Eigenschaften

Bildung Kulturell Ganzjährig

Guckloch VfGuH – Kulturdenkmal in Rheurdt-Schaephuysen

Das Guckloch VfGuH in Rheurdt-Schaephuysen ist ein einzigartiges Kulturdenkmal und ein faszinierender Ort, der Geschichte, Kunst und Natur auf ungewöhnliche Weise verbindet. Eingebettet in die ländliche Idylle des Ortes steht es an einem zentralen Hauptwanderweg und markiert zugleich einen Abschnitt des geplanten Wandelweges, der die Region auf attraktive Weise erschließt. Besonders beeindruckend ist die Idee, das Gebäude als autarke Ausstellungsfläche zu nutzen – ein Konzept, das vom Verein für Heimatgeschichte und Kulturpflege (VfGuH) mit Begeisterung aufgenommen wurde.

Das Innere des Gucklochs wurde mit moderner Technik aufgewertet: Eine durchdachte Kombination aus weißer Gestaltung, Steuerungselektronik, Farbbeleuchtung und Soundeinrichtungen ermöglicht es, die Exponate dynamisch in Szene zu setzen. Ein Außenschalter aktiviert die Präsentation, sodass Besucher:innen durch Licht, Klang und wechselnde Perspektiven in die Themenwelten eintauchen können. Der Erfolg war überwältigend – rund 600 Besucher:innen zeigten sich von der Ausstellung begeistert, die Heimatgeschichte mit künstlerischen Elementen unter dem Motto „Kunst trifft Natur“ verbindet.

Nach dem Übergang der Vereinsführung an Erwin Gehrmann nach dem Tod von Hermann Klöttschen legte man den Fokus erneut auf den Bereich Grün und Landschaft. Doch auch die kulturelle Prägung des Ortes blieb erhalten: Der angrenzende Bürgermeister-Beelen-Platz dient heute als Parkfläche und lädt zum Verweilen ein. Ein Aufruf an die Bevölkerung, heimatkundliche Gegenstände zur Verschönerung des Raumes beizutragen, führte zu einem so großen Echo, dass nicht alle Exponate untergebracht werden konnten. So wurde das Guckloch zu einem lebendigen Archiv lokaler Identität – eine Hommage an die Vielfalt von Tradition und Kreativität in Schaephuysen.

Das Guckloch ist mehr als nur eine Sehenswürdigkeit: Es ist ein Ort der Begegnung, an dem Geschichte greifbar wird und Natur mit künstlerischem Ausdruck verschmilzt. Ideal für Wanderer, Geschichtsinteressierte und alle, die die Besonderheiten ihrer Heimat entdecken möchten, bietet es eine einzigartige Mischung aus Kultur, Technik und regionalem Stolz. Ein Besuch lohnt sich nicht nur für die Ausstellung, sondern auch für den Blick auf die umliegende Landschaft – ein kleines Juwel zwischen Tradition und Innovation.

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