Burg/Schloss

Lichtburg Filmpalast

Elsässer Str. 26, 46045 Oberhausen

Highlights

  • Lichtburg Filmpalast in Oberhausen ist ein traditionsreiches Kino mit über 90 Jahren Geschichte.
  • Es zeigt ein anspruchsvolles Programm mit Fokus auf Kurzfilme, Kinderfilme und Sonderveranstaltungen.
  • 1962 wurde hier das berühmte Oberhausener Manifest verlesen, das die deutsche Filmneue einleitete.

Tipps

  • Das Kino verfügt über zwei Hauptsäle und sehr saubere Toiletten.
  • Blockbuster-Filme eignen sich weniger, andere Filme können bedenkenlos angesehen werden.
  • Das Popcorn wird frisch zubereitet und die Preise sind angemessen.

Eigenschaften

Bei Regen geeignet Entspannt Ganzjährig

Über Lichtburg Filmpalast

Der Lichtburg Filmpalast in Oberhausen zählt zu den traditionsreichsten Kinos des Ruhrgebiets und ist ein fester Bestandteil der regionalen Kultur- und Filmgeschichte. Seit seiner Gründung in den 1930er Jahren hat das Kino nicht nur den Wandel der deutschen Filmkultur miterlebt, sondern maßgeblich mitgeprägt. Heute wird es unter anderem als zentrales Festivalkino der Internationalen Kurzfilmtage Oberhausen genutzt und ist zudem Veranstaltungsort für die Visuelle Oberhausener Frauenfilmtage, den MuVi-Preis sowie die Kinderfilmtage im Ruhrgebiet. Diese langjährige Verankerung im kulturellen Leben der Stadt macht den Lichtburg Filmpalast zu einem wichtigen Akteur im Bereich des Programmkinos.

Das Kino verfügt über zwei Hauptsäle, die sowohl für Blockbuster als auch für anspruchsvolle Filmkunst genutzt werden. Gäste schätzen die familiäre Atmosphäre, die sauberen Toiletten und das frische Popcorn direkt aus der Maschine. Die Preise gelten als angemessen, was den Besuch besonders für Familien attraktiv macht. Während einige Besucher bemängeln, dass der Sound in den Sälen laut, aber nicht besonders klangvoll sei, wird allgemein die Qualität der Filmvorführungen und die Hilfsbereitschaft des Personals hervorgehoben. Die gemütliche und teilweise etwas kleinere Raumgröße trägt zur besonderen Kinoatmosphäre bei.

Die Geschichte des Lichtburg Filmpalasts reicht weit zurück. Nach einem Bombenangriff im Zweiten Weltkrieg wurde das Kino zunächst provisorisch genutzt, ehe es in den 1950er Jahren neu eröffnet wurde. In den folgenden Jahrzehnten etablierte es sich als eines der führenden Kinos für anspruchsvolle Filmkunst in Nordrhein-Westfalen. 1962 wurde hier das legendäre Oberhausener Manifest verlesen, das den Neuanfang des deutschen Films einleitete. Auch die spätere Renovierung Anfang des 21. Jahrhunderts unterstrich die Bedeutung des Hauses, das seither mehrfach mit Kinoprogrammpreisen ausgezeichnet wurde, insbesondere für sein Engagement im Bereich Kinder- und Jugendfilm.

Heute wird der Lichtburg Filmpalast von Jürgen Pesch und Petra Rockenfeller geleitet und steht für ein abwechslungsreiches und kulturpolitisches Programm. Neben aktuellen Veröffentlichungen werden verstärkt seltene und kunstvolle Produktionen gezeigt, die über das Mainstream-Kino hinausgehen. Das Kino positioniert sich damit nicht nur als Unterhaltungsort, sondern als kulturelle Institution, die den Film als Kunstform fördert und vermittelt. Die enge Verzahnung mit lokalen und überregionalen Filmveranstaltungen unterstreicht die zentrale Rolle des Lichtburg Filmpalasts im nordrhein-westfälischen Kulturleben.

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