Zeche Alstaden
Highlights
- Die Zeche Alstaden in Oberhausen bietet einen Veranstaltungsraum mit rollstuhlgerechtem Zugang und WC.
- Das Gelände umfasst ein restauriertes Maschinenhaus, einen Pferdestall sowie ein 9000m² großes Außengelände.
- Die Anlage verfügt über einen offenen Bücherschrank und geht auf die Gründung von 1855 zurück.
Tipps
- Ein rollstuhlgerechter Parkplatz sowie ein barrierefreier Eingang und ein entsprechendes WC erleichtern den Zugang zum Gelände.
- Das Außengelände umfasst eine Fläche von 9000 Quadratmetern mit einer gepflegten kleinen Wildnis.
- Ein offener Bücherschrank ermöglicht den Austausch von Büchern mit anderen Personen.
Eigenschaften
Kultur und Theater an der Zeche Alstaden in Oberhausen
Die Zeche Alstaden in Oberhausen ist ein vielseitiges Kulturzentrum und eine Veranstaltungsstätte, die historische Industriearchitektur mit moderner Nutzung verbindet. Das Gelände zeichnet sich durch eine besondere Atmosphäre aus, da die noch erhaltenen Gebäude des Schacht 1 von einer gepflegten kleinen Wildnis umgeben sind. Besucher finden hier einen Ort, der sowohl als Veranstaltungsraum als auch als italienisches Restaurant dient.
Ein besonderes Highlight ist das Außengelände, ein wahres Juwel mit einer Fläche von 9000 m². Inmitten dieser Umgebung befindet sich ein offener Bücherschrank, der es ermöglicht, Bücher mit anderen Menschen zu teilen. Die Anlage ist zudem barrierefrei gestaltet und verfügt über einen rollstuhlgerechten Eingang, Parkplätze sowie rollstuhlgerechte WCs, sodass die kulturellen Angebote für alle zugänglich sind.
Die Architektur der Zeche Alstaden besticht durch liebevoll restaurierte Gebäude. Der ehemalige Pferdestall versprüht einen ganz eigenen, gemütlichen Charme, während das lichtdurchflutete Maschinenhaus durch seine großzügigen Fensterflächen einen tollen Ausblick bietet. Diese Räumlichkeiten machen den Standort zu einem attraktiven Ziel für Kulturinteressierte und Besucher.
Die Geschichte des Standorts ist eng mit dem Bergbau verknüpft. Nachdem die Mülheimer Bergbau-Kommanditgesellschaft Albert de Gruyter & Co gegründet wurde, begannen die Teufarbeiten. Im weiteren Verlauf der Zeit wurde ein weiterer Schacht westlich von Schacht 1 abgeteuft. Schacht 1 selbst wurde später für die Förderung stillgelegt und nur noch als Wetterschacht genutzt, bevor er abgeworfen und verfüllt wurde. Zudem wurde eine Kohlenbahn errichtet, auf der pferdegezogene Loren die Kohle zu einer Verladestelle an der Ruhr transportierten.
Neben der Industrie spielte die Gesundheit eine wichtige Rolle auf dem Gelände. Bergknappen erkannten die heilende Wirkung des Wassers, woraufhin ein provisorisches Solbad entstand. Dieses Kindersolbad, das in den Räumen der „Gesellschaft Erholung“ untergebracht war, verzeichnete über die Jahre einen stetigen Anstieg an Patienten und wurde zu einer wichtigen Anlaufstelle für die Kinder der Bergleute.