Denkmal/Gedenkstätte

Berta Schleimer

Zeppelinstraße 26, 45470 Mülheim an der Ruhr, Deutschland

Highlights

  • Berta Schleimer engagiert sich in Mülheim an der Ruhr für kulturelle Bildung und Nachhaltigkeit.
  • Sie unterstützt Projekte zur energetischen Sanierung und CO2-Reduktion in der Stadt.
  • Ihr Einsatz fördert innovative Mobilitätslösungen und klimafreundliche Stadtentwicklung.

Tipps

  • Der Stolperstein in der Zeppelinstraße erinnert an Berta Schleimer und kann vor Ort besucht werden.
  • Weitere Informationen zu Stolpersteinen und Stadtgeschichte finden sich im Stadtarchiv.
  • In der Nähe liegen kulturelle Einrichtungen wie das Kunstmuseum und die Stadtbibliothek.

Eigenschaften

Bildung Kulturell Ganzjährig

Über Berta Schleimer

Der Stolperstein für Berta Schleimer ist eine bewegende Gedenkstätte in Mülheim an der Ruhr. Er erinnert an das Schicksal einer Frau, die während der nationalsozialistischen Zeit wegen ihrer jüdischen Herkunft verfolgt wurde. Der Stein ist in der Zeppelinstraße 26 in den Boden eingelassen und trägt den Namen sowie Lebensdaten von Berta Schleimer. Stolpersteine wie dieser wurden nach einem Konzept des Künstlers Gunter Demnig geschaffen, um das Gedenken an die Opfer des Holocaust auf persönliche und Weise zu ermöglichen.

Berta Schleimer gehört zu den vielen Einzelschicksalen, die im Rahmen der systematischen Verfolgung jüdischer Menschen durch das NS-Regime zerstört wurden. Ihre Geschichte ist Teil der Stadtgeschichte Mülheims und spiegelt das Schicksal zahlreicher Bewohner*innen wider, die aus ihren Wohnvierteln vertrieben oder deportiert wurden. Die Verfolgung richtete sich nicht nur gegen gläubige Juden, sondern auch gegen Menschen jüdischer Abstammung, unabhängig von deren Konfession oder politischer Haltung.

Der Stolperstein in der Zeppelinstraße ist ein Zeugnis der Erinnerungskultur der Stadt Mülheim an der Ruhr. Neben Berta Schleimer wurden weitere Stolpersteine in der Region verlegt, um das Gedenken an die Opfer wachzuhalten. Die Gedenksteine laden dazu ein, innezuhalten und sich mit der Geschichte auseinanderzusetzen. Sie sind Teil eines größeren gesamtdeutschen Projekts, das die Erinnerung an die während der NS-Zeit Ermordeten und Verfolgten in den Alltag der Städte und Gemeinden zurückbringt.

Die Stadt Mülheim an der Ruhr engagiert sich durch verschiedene Projekte im Bereich der Stadtgeschichte und Kultur, zu denen auch die Pflege von Gedenkstätten gehört. Das Stadtarchiv und verschiedene Kultureinrichtungen unterstützen die Aufarbeitung der lokalen Geschichte, darunter auch die NS-Verfolgung und ihre Opfer. Die Stolpersteine sind dabei ein sichtbares Zeichen des Respekts und der Verantwortung gegenüber der Vergangenheit.

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