Naturschutzgebiet

Abgrabungsgewässer am Zieroth

46244 Bottrop

Highlights

  • Das Naturschutzgebiet Abgrabungsgewässer am Zieroth in Bottrop umfasst 26,8 Hektar und wurde 2015 unter Schutz gestellt.
  • Schutzziele sind die Erhaltung nährstoffarmer Stillgewässer, Sandheiden und Lebensräume seltener Arten.
  • Das Gebiet dient als Trittsteinbiotop im Biotopverbund und beherbergt unter anderem Uferschwalbenkolonien.

Tipps

  • Das Gelände umfasst drei größere Abgrabungsgewässer im Norden, die teilweise klar oder trüberes Wasser aufweisen und unterschiedlich genutzt werden.
  • Im Süden entwickeln sich auf offenen Sandflächen neophytenreiche Ruderalfluren sowie Gewässer mit Laichkrautvegetation.
  • Hohe Sandwände im Osten und Südosten bieten Lebensraum für Uferschwalben und sind kartierungsrechtlich erfasst.

Eigenschaften

Outdoor Entspannt Ganzjährig

Abgrabungsgewässer am Zieroth in Bottrop - Naturerlebnis und Erholung

Das Naturschutzgebiet „Abgrabungsgewässer am Zieroth“ befindet sich im nordwestlichen Teil der kreisfreien Stadt Bottrop in Nordrhein-Westfalen. Es liegt im Stadtbezirk Kirchhellen, nordwestlich des Bottroper Stadtteils Hardinghausen. Das etwa 26,8 Hektar große Areal wurde in einem rechtlich wirksamen Verfahren unter Naturschutz gestellt und zählt seitdem zu den geschützten Flächen der Region. Umgeben wird das Gebiet von weiteren Naturschutzflächen, darunter das Torfvenn/Rehrbach im Kreis Wesel sowie das Postwegmoore und das Feuchtbiotopkomplex Dinslakener Straße in unmittelbarer Nähe.

Das Schutzgebiet entstand auf ehemaligen Sandabgrabungsflächen und zeichnet sich durch eine Vielzahl stiller Gewässer aus, die heute wichtige Lebensräume für seltene Tier- und Pflanzenarten darstellen. Zu den charakteristischen Elementen gehören klare bis trübere Abgrabungsgewässer mit unterschiedlich ausgeprägten Uferzonen, hohe Sandwände sowie offene Sandflächen und Reste von Sandheidevegetation. Insgesamt bieten diese Strukturen ideale Bedingungen für Wasservögel, darunter auch stark gefährdete Arten, die hier Bruthabitat oder Rastplätze finden. Besonders erwähnenswert ist das Vorkommen des Südlichen Wasserschlauchs, einer seltenen Wasserpflanze, die in Massenpopulationen im klaren Wasser gedeiht.

Ein weiterer ökologischer Schwerpunkt des Gebiets sind die Sandwände, die als Brutstätten für Uferschwalben dienen. Diese steilen Strukturen sind Lebensräume von großer Bedeutung und beherbergen eine beachtliche Kolonie dieser Brutvögel. Auch die angrenzenden Sandflächen mit ihren Neophyten-bestandenen Ruderalfluren sowie die feuchten Tümpel in Bodenvertiefungen tragen zur Artenvielfalt bei. Im südlichen Bereich des NSG finden sich zudem feuchte Kesselformen mit schattigen, dauerhaft wasserführenden Kleingewässern.

Die Schutzziele des Naturschutzgebietes sind vielfältig: Neben dem Erhalt und der Entwicklung der Gewässerbiotope steht die Förderung der Sandheiden im Vordergrund. Diese Lebensräume beherbergen viele seltene und gefährdete Arten und sollen durch gezielte Beweidungskonzepte langfristig erhalten und vernetzt werden. Eine enge ökologische Verzahnung besteht dabei mit benachbarten FFH-Gebieten wie der Kirchheller Heide und dem Postwegmoor. Das Gebiet fungiert somit als Trittsteinbiotop im Biotopverbund nährstoffarmer Stillgewässer und trägt entscheidend zur Artenvielfalt in der Region bei.

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Häufige Fragen zu Abgrabungsgewässer am Zieroth

Wo liegt das Naturschutzgebiet Abgrabungsgewässer am Zieroth?
Das Gebiet liegt im Nordwesten von Bottrop, nordwestlich des Stadtteils Kirchhellen und östlich der L 104. {stand}.

Quelle: wikipedia

Welche Schutzziele verfolgt das NSG Abgrabungsgewässer am Zieroth?
Ziele sind der Erhalt der Abgrabungsgewässer, Sandheiden sowie der Schutz seltener Tier- und Pflanzenarten. {stand}.

Quelle: wikipedia

Welche Fläche umfasst das Naturschutzgebiet Abgrabungsgewässer am Zieroth?
Das Gebiet umfasst etwa 26,8 Hektar. {stand}.

Quelle: website

Welche Tier- und Pflanzenarten profitieren vom NSG Abgrabungsgewässer am Zieroth?
Das Gebiet dient als Brut- und Rastplatz für seltene Wasservögel und beherbergt Uferschwalben sowie Sandheidenpflanzen. {stand}.

Quelle: website