Denkmal/Gedenkstätte

Soinwandhöhle

83735 Bayrischzell

Highlights

  • Die Soinwandhöhle in Bayrischzell ist Deutschlands höchstgelegene Schauhöhle auf 1.711 Metern Höhe.
  • Entdeckt 1864, bietet sie interaktive Stationen und einen beeindruckenden „Dom“ im Berginneren.
  • Geologisch faszinierend und ganzjährig etwa +3 °C kühl – ein Highlight auf dem Weg zum Gipfel.

Tipps

  • Eintritt kostet 2 € – Münzen bereit halten oder Ticket an der Kasse lösen.
  • Höhle ist selbstständig begehbar, gut ausgeleuchtet und zugänglich.
  • Innen konstant etwa +3 °C – warme Kleidung empfohlen.

Eigenschaften

Bildung Kulturell Ganzjährig

Über Soinwandhöhle

Die Soinwandhöhle befindet sich im Ort Bayrischzell im Landkreis Miesbach in Bayern. Sie zählt zu den sehenswerten Naturdenkmälern der Region und ist direkt am Fuße des Wendelsteins gelegen. Die Höhle wurde erstmals im Jahr 1864 von einem Einwohner aus Bayrischzell entdeckt und ist heute als selbstbegleitete Schauhöhle geöffnet. Sie gilt als Deutschlands höchstgelegene begehbare Höhle und liegt auf einer Höhe von 1.711 Metern.

Der Zugang zur Höhle erfolgt über einen künstlichen Tunnel, der durch 82 Stufen hinabführt. Die Besucher*innen durchschreiten ein verzweigtes System aus Kluften und Gängen, bis sie den größten Raum der Höhle, den sogenannten „Dom“, erreichen. Von dort aus führt der Weg zum natürlichen Eingang mit der markanten „Kältefalle“, in der auch im Sommer Schnee liegen bleiben kann. Interaktive Stationen entlang des Rundgangs bieten Einblicke in die geologische Entstehungsgeschichte sowie in besondere Phänomene der Höhlenforschung.

Die Höhle ist ganzjährig etwa drei Grad Celsius kalt und sollte daher entsprechend warme Kleidung mitgebracht werden. Die Beleuchtung ist vorhanden, sodass der Rundgang ohne zusätzliche Hilfsmittel möglich ist. Der Eintritt beträgt zwei Euro, wofür Münzen bereitgehalten oder ein Ticket an der Kasse der Bahn gelöst werden sollten. Die Öffnungszeiten variieren je nach Witterung und richten sich in der Regel vom Mai bis November.

Die Soinwandhöhle ist über die Bergstation der Zahnradbahn zu erreichen, der Weg dorthin ist gut ausgeschildert und dauert etwa vier Minuten zu Fuß. Aufgrund der kühlen und feuchten Bedingungen in der Höhle wird eine vorsichtige Fortbewegung empfohlen. Die Höhle ist auch für größere Personen gut zugänglich und kann in aller Ruhe selbstständig erkundet werden. Die durchschnittliche Besuchszeit beträgt etwa 45 Minuten.

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