Ab geht die Lucie!
Highlights
- Die Lucie ist ein Gemeinschaftsgarten in Bremen auf einer ehemaligen Betonbrache.
- Das Projekt entstand durch das Engagement der Nachbarschaft und bietet Freiraum in der Größe eines Fußballfeldes.
- Die Umgestaltung des Platzes wurde seit 2014 filmisch begleitet.
Tipps
- Die Fläche in der Größe eines Fußballfeldes bietet ausreichend Freiraum für Besucher.
- Die Dokumentation über die Platzumgestaltung vermittelt Hintergrundwissen zur Entstehung des Gartens.
Eigenschaften
Naturpark-Ausflug in Bremen: Ab geht die Lucie!
„Ab geht die Lucie!“ ist ein besonderer Gemeinschaftsgarten in Bremen, der auf dem Lucie-Flechtmann-Platz entstanden ist. Was früher eine Betonbrache und ein Parkplatz war, wurde durch das Engagement und die Idee einer Gruppe von Nachbarinnen, die sich selbst als „Uns Lucies“ bezeichnen, in einen lebendigen Freiraum verwandelt. Die Fläche ist etwa so groß wie ein Fußballfeld und profitierte von einer Investition in Höhe von einer Million Euro, um die Umgestaltung zu ermöglichen.
Der Ort dient heute als Zentrum für Natur und Umweltbildung im Kulturpflanzen-Kosmos. Hier wird aktiv an der Gestaltung eines naturnahen Gartens gearbeitet. Zu den vielfältigen Aktivitäten gehören das Aussäen von Gemüse, das Umgraben des Bodens sowie der Bau von Zäunen und Bänken. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf der Schaffung wertvoller Lebensräume für Vögel und Insekten, wie beispielsweise durch den Bau einer Totholzhecke.
Die Entwicklung des Projekts wird nicht nur praktisch, sondern auch dokumentarisch begleitet. Seit Beginn der Umgestaltung wurde der Prozess filmisch festgehalten, woraus eine etwa 30-minütige Dokumentation von Orhan Calisir und Dirk Meißner hervorging. Diese zeigt auf, wie sich der Platz von einer grauen Fläche zu einem grünen Begegnungsort gewandelt hat.
Besucher und Interessierte können an den offiziellen Eröffnungen des Gartenjahres teilnehmen und sich an den gemeinschaftlichen Arbeiten beteiligen. Die Organisation nutzt bewährte Strukturen, wie die Plenastruktur „KPKP“, um die Abläufe im Garten effizient zu gestalten und die gemeinschaftliche Pflege der Anlage sicherzustellen.