Stadtpark

Neustadtswallanlagen - Leibnizplatzpark

28201 Bremen

Highlights

  • Der Zentaurenbrunnen von 1891 zählt zu den kunstvollen Brunnen in Bremen.
  • Die Bronzeskulptur zeigt einen Zentaur, der sich einer Schlange erwehrt.
  • Der Brunnen wurde ursprünglich vor dem Haus von Gildemeister aufgestellt.

Tipps

  • Der Zentaurenbrunnen im Leibnizplatzpark ist ein historisches Kunstwerk von August Sommer aus dem Jahr 1891.
  • Der Brunnen wurde ursprünglich an der Bismarckstraße aufgestellt und später nach Neustadt an den Leibnizplatz verlegt.
  • Die Bronzeskulptur zeigt einen Zentauren, der auf einem Felsen mit einer Schlange kämpft.

Eigenschaften

Outdoor Familie Entspannt Ganzjährig

Über Neustadtswallanlagen - Leibnizplatzpark

Der Leibnizplatzpark in Bremen ist ein öffentlicher Park im Stadtteil Neustadt und bildet zusammen mit den angrenzenden Neustadtswallanlagen eine grüne Oase in der Innenstadt. Der Park grenzt direkt an den Leibnizplatz und lädt mit seiner ruhigen Atmosphäre und historischen Elementen zu einem Aufenthalt inmitten der Stadt ein. Zu den markantesten Elementen des Parks zählt der Zentaurenbrunnen, der heute an zentraler Stelle im Gelände aufgestellt ist.

Der Zentaurenbrunnen wurde ursprünglich im Jahr 1891 errichtet und ist eine Bronzeskulptur des Bildhauers August Sommer. Das zentrale Motiv zeigt einen Zentauren, der sich auf einem schmalen Felsen emporreckt und gegen eine ihn umschlingende Schlange kämpft. Die Figur, naturalistisch gestaltet und inspiriert von barocken und manieristischen Bildwerken, verkörpert das kunsthistorische Ideal des späten Historismus. Die architektonischen Elemente des Brunnens entwarf Eduard Gildemeister aus rotem Granit, während der Mosaikboden von der Dortmunder Mosaikfabrik Rudolf Leistner gefertigt wurde.

Die Stiftung des Brunnens erfolgte durch den Bremer Kaufmann Heinrich August Gildemeister, der die Errichtung unter der Bedingung finanzierte, dass die Stadt Bremen die laufenden Kosten übernimmt. Ursprünglich war der Brunnen an einer anderen Stelle in der Nähe seines Wohnhauses an der Bismarckstraße/Schwachhauser Heerstraße geplant. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde die Skulptur nicht für die Kriegsindustrie eingeschmolzen und fand schließlich 1958 im Leibnizplatzpark eine neue Bleibe, nachdem der ursprüngliche Standort durch veränderte Verkehrsplanungen nicht mehr geeignet war.

Der Leibnizplatzpark ist Teil der Neustadtswallanlagen, einem ehemaligen Stadtbefestigungsgürtel, der im Laufe der Zeit zu einem bedeutenden Grünzug im Stadtgebiet umgestaltet wurde. Die Wallanlagen erstrecken sich entlang mehrerer Stadtteile und bieten Spaziergängen, sportlichen Aktivitäten und Erholungsmöglichkeiten inmitten historischer Umgebung. Der Park selbst verbindet somit Elemente der Stadtgeschichte mit der Funktion als Naherholungsraum.

Heute steht der Zentaurenbrunnen im Mittelpunkt des Leibnizplatzparks und bildet sowohl ein künstlerisches als auch ein kulturhistorisches Zeugnis der Stadt Bremen. Seine symbolträchtige Darstellung, umgeben von der städtischen Parklandschaft, macht ihn zu einem bemerkenswerten Ort innerhalb der Neustadtswallanlagen.

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