Schauburg Filmtheater
Highlights
- Die Schauburg in Bremen ist das größte Filmkunstkino der Stadt und wurde 1929 als eines der ersten Tonfilmtheater eröffnet.
- Heute zeigt das Kino in zwei modernen Sälen internationale Filmkunst, Dokumentarfilme und Originalfassungen mit hochwertiger Technik.
- Die Schauburg engagiert sich kulturell, ist Veranstaltungsort des Filmfest Bremen und wird jährlich von über 100.000 Besuchern frequentiert.
Tipps
- Das Café im Foyer bietet Getränke und Kuchen zum Mitnehmen in die Säle.
- Die Toiletten sind in schlechtem Zustand, mit Graffitis und Geruch.
- Bei hohem Besucheraufkommen kann es im Café eng und langsam werden.
Eigenschaften
Über Schauburg Filmtheater
Die Schauburg in Bremen ist das größte Filmkunstkino der Stadt und zählt zu den wichtigsten Kulturorten im Bundesland Bremen. Seit ihrer Eröffnung im Jahr 1929 ist sie ein fester Bestandteil des Bremer Kulturlebens und wurde im Laufe der Jahre mehrfach umgebaut und modernisiert. Das Kino verbindet moderne Kinotechnik mit einer besonderen Atmosphäre und bietet Platz für insgesamt 349 Besucher in zwei Sälen. Es zeigt ein abwechslungsreiches Programm mit aktueller Filmkunst aus aller Welt, Dokumentarfilmen, Originalfassungen sowie speziellen Premieren, bei denen regelmäßig bekannte Filmschaffende anwesend sind.
Die Räumlichkeiten bestechen durch ihre charmante Mischung aus historischem Flair und zeitgemäßer Ausstattung. Der große Kinosaal beeindruckt mit fast 90 Quadratmetern Leinwand und 258 bequemen roten Samtsesseln, während der kleinere Saal mit 79 Plätzen eine intime Atmosphäre bietet. Das Café im Foyer lädt mit seinem historisch anmutenden Ambiente sowie einer Auswahl an Getränken und Kuchen zum Verweilen ein – ein Genuss, den Gäste sogar während der Vorstellung genießen dürfen. Auch das äußere Erscheinungsbild des Kinos trägt zur besonderen Stimmung bei und macht den Besuch zu einem ganzheitlichen kulturellen Erlebnis.
Die Schauburg hat sich über die Jahre zu einem kulturellen Anziehungspunkt entwickelt und lockt jährlich über 100.000 Besucher an. Neben dem Kinoangebot fungiert sie auch als Veranstaltungsort für kulturelle Events und ist unter anderem Mitveranstalter des Filmfest Bremen, das internationale Produktionen nach Bremen bringt. Das Programm wird regelmäßig für seine Vielfalt und Qualität ausgezeichnet und spiegelt den Anspruch wider, Film als lebendige Kunstform zu fördern und zu präsentieren. Die enge Verzahnung mit anderen Kulturinstitutionen wie dem benachbarten Cinema unterstreicht ihre zentrale Rolle im Bremer Kulturgeschehen.
Die Geschichte der Schauburg reicht weit zurück. Sie öffnete ihre Türen als eines der ersten Tonfilmtheater Bremens und war ein Vorreiter ihrer Zeit. In den 1980er Jahren wurde das Kino von einem engagierten Verein gerettet und in ein lebendiges Programmkino überführt. Unter der Leitung von Manfred Brocki und in Zusammenarbeit mit Thomas Settje vom Cinema wurde das Haus über viele Jahre hinweg zu einem Synonym für unabhängiges und kunstvolles Kino. Heute wird die Schauburg von der Schauburg Kino GmbH betrieben und bleibt ihrem Anspruch als Ort der Filmkunst und Kultur treu.