Pferdeweiher
Highlights
- Der Pferdeweiher ist ein 6,72 Hektar großes Naturschutzgebiet in Schwalmtal im Kreis Viersen.
- Das Gebiet wird vom Heidweiher Bach durchflossen und ist seit 1982 unter Naturschutz gestellt.
- Es schützt wertvolle Feuchtlebensräume, darunter Sümpfe, Zwergstrauchheiden und verschiedene Waldtypen.
Tipps
- Der Pferdeweiher eignet sich gut für sportliche Aktivitäten wie Schlittschuhlaufen oder Radfahren entlang des Ufers.
- Das Gelände um den Weiher ist teilweise bewaldet und bietet Gelegenheit zur Erholung in der Natur.
- Als Naturschutzgebiet sollte der Pferdeweiher mit Rücksicht auf die Tier- und Pflanzenwelt besucht werden.
Eigenschaften
Über Pferdeweiher
Der Pferdeweiher ist ein rund 6,72 Hektar großes Naturschutzgebiet im Gemeindegebiet von Schwalmtal im Kreis Viersen, Nordrhein-Westfalen. Der gleichnamige Teich im Zentrum des Gebiets wird vom Heidweiher Bach durchflossen, einem Nebenfluss des Kranenbachs. Das Naturschutzgebiet erstreckt sich westlich des Ortsteils Schellerbaum und ist Teil des Naturparks Schwalm-Nette. Es wurde aufgrund seiner wertvollen Feuchtlebensräume und seiner Bedeutung für den Biotopverbund ausgewiesen.
Etwa ein Viertel der Fläche des Naturschutzgebiets nimmt der Pferdeweiher selbst ein. Er ist von Waldflächen und einzelnen Flachsgruben umgeben. Im Umfeld des Weihers finden sich verschiedene wertvolle Biotopstrukturen wie Seggenried im Nordosten, Weidengebüsch im Osten, Erlenbruchwald im Südosten sowie Birken-Eichenwald im Norden. Diese Lebensräume bieten Lebensraum für verschiedene gefährdete Tier- und Pflanzenarten und tragen zur Artenvielfalt in der Region bei.
Das Schutzziel des Gebiets umfasst den Erhalt der natürlichen nassen Lebensräume in der Talaue sowie die Förderung des Landschaftsbildes und der faunistischen Vielfalt. Besonderes Augenmerk liegt auf der Erhaltung und Wiederherstellung von Feuchtbiotopen, Flachsgruben und historischen Waldgrenzen. Neben seiner ökologischen Bedeutung dient das Naturschutzgebiet auch der naturbezogenen Erholung. Besucher können das Areal zum Beispiel mit dem Fahrrad umrunden und die ruhige Naturlandschaft genießen. Im Winter nutzen einige Besucher den Weiher für sportliche Aktivitäten wie Schlittschuhlaufen.
Das direkt angrenzende Schutzgebiet „Tantelbruch“ liegt östlich des Pferdeweihers. Im Westen grenzt das Areal an die Kasender Straße. Eine Arrondierungsfläche westlich des Naturschutzgebiets dient als ökologischer Übergang und bildet eine potenzielle Pufferzone zu landwirtschaftlich genutzten Flächen. Durch Maßnahmen wie Wiedervernässung und naturnahe Waldbewirtschaftung soll langfristig eine Anbindung an das Kernschutzgebiet erfolgen.