Denkmal/Gedenkstätte

Mahnmal für den Frieden

84149 Velden

Highlights

  • August Halbe, katholischer Priester und Kriegsgefangener im Ural, initiierte den Bau der Heimkehrer-Dankeskirche in Bochum-Weitmar.
  • Die 1959 geweihte Kirche gilt heute als Mahnmal für Frieden und Völkerverständigung.
  • Halbe wurde 1974 in seinem Heimatort Ottfingen begraben.

Tipps

  • Das Mahnmal für den Frieden in Velden ist besonders eindrucksvoll durch seine kreative Darstellung des Sonnensystems.
  • Direkt am Volksfestplatz finden Besucher ausreichend Parkmöglichkeiten.
  • Der Ort lädt zur Besinnung ein und erinnert an die Bedeutung von Frieden und Versöhnung.

Eigenschaften

Outdoor Ganzjährig

Über Mahnmal für den Frieden

Das Mahnmal für den Frieden in Velden im Landkreis Landshut, Bayern, ist ein bedeutender Ort der Erinnerung und Reflexion. Es wurde im Zusammenhang mit der Heimkehrer-Dankeskirche errichtet, die von Pfarrer August Halbe initiiert wurde. Halbe, der nach fünf Jahren sowjetischer Kriegsgefangenschaft im Ural zurückkehrte, widmete sein weiteres Leben dem Aufbau einer Kirche, die nicht nur als Gotteshaus, sondern auch als Symbol für Frieden und Versöhnung unter den Völkern gedacht war.

Die künstlerische Gestaltung des Mahnmals besticht durch eine anschauliche und kreative Darstellung des Sonnensystems. Diese besondere Form der künstlerischen Aussage verleiht dem Ort eine zusätzliche Ebene der Symbolik. Sie verbindet kosmische Vorstellungen mit dem irdischen Streben nach Frieden und Harmonie. Die Anlage innezuhalten und sich mit den Themen Krieg, Versöhnung und Menschlichkeit auseinanderzusetzen.

Der Standort des Mahnmals ist landschaftlich reizvoll und leicht zugänglich. Es befindet sich in unmittelbarer Nähe zum Volksfestplatz, wo auch ausreichend Parkmöglichkeiten vorhanden sind. Als Teil eines Wandergebietes eignet sich der Ort gut für einen Ausflug in die Natur. Die ruhige Atmosphäre und die besinnliche Gestaltung machen ihn zu einem empfehlenswerten Ziel für Spaziergänge und Wanderungen in der Region.

Die Heimkehrer-Dankeskirche und damit verbunden das Mahnmal für den Frieden stehen exemplarisch für das Wirken von Pfarrer August Halbe. Nach seiner Zeit als Kriegsgefangener engagierte er sich in der Gemeinde um den Wiederaufbau und die seelsorgerliche Betreuung der Heimkehrer. Seine Schrift „5 Jahre kriegsgefangener Priester im Ural“ dokumentiert eindrücklich seine Erfahrungen und prägt das Verständnis seines Lebenswerkes.

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