Museum

Schützenmuseum im Eulenturm

Ostmauer 8, 33142 Büren

Highlights

  • Das Schützenmuseum im Eulenturm zeigt über 600 Jahre Stadtgeschichte und Schützenwesen in Büren.
  • Ausgestellt sind Dokumente, Uniformen, Orden und Gebrauchsgegenstände aus fünf Jahrhunderten.
  • Der Eulenturm ist einer der zwei erhaltenen Türme der mittelalterlichen Stadtbefestigung.

Tipps

  • Das Schützenmuseum im Eulenturm ist nur nach vorheriger Anmeldung zu besichtigen, daher sollte rechtzeitig Kontakt aufgenommen werden.
  • Der Eintritt ist kostenlos, eine Spende für die Pflege des Museums wird jedoch gerne angenommen.
  • Aufgrund der begrenzten Platzkapazität von maximal 15 Personen pro Führung ist eine frühzeitige Anmeldung ratsam.

Eigenschaften

Bei Regen geeignet Bildung Kulturell Ganzjährig

Über Schützenmuseum im Eulenturm

Das Schützenmuseum im Eulenturm befindet sich in der Stadt Büren im Bundesland Niedersachsen. Es ist in einem der beiden erhaltenen Türme der mittelalterlichen Stadtbefestigung untergebracht, direkt an der Ostmauer. Seit dem Frühjahr des Jahres 2015 präsentiert die St. Sebastian-Bruderschaft Büren in diesem historischen Gebäude eine umfassende Sammlung zur Geschichte des Schützenwesens in der Region.

Das Museum erstreckt sich über zwei Etagen und zeigt eine Vielzahl von Exponaten, darunter alte Dokumente, Gebrauchsgegenstände, Uniformen und Fahnen. Im Erdgeschoss werden Schwerpunkte wie die über 600-jährige Geschichte der Stadtbefestigung sowie die Rolle der Schützen während der Hexenprozesse behandelt. Diese Ausstellungsabschnitte bieten Einblicke in die lokale Verteidigungsgeschichte und gesellschaftliche Zusammenhänge vergangener Jahrhunderte.

In der Obergeschossausstellung liegt der Fokus auf der mehr als 525-jährigen Tradition der Schützenvereinigung in Büren. Thematische Schwerpunkte sind unter anderem die Regelwerke der Schützen am Übergang vom Mittelalter zur Neuzeit sowie die Zeit des Nationalsozialismus, in der Versuche unternommen wurden, das Schützenwesen außerhalb staatlicher Strukturen einzuschränken. Ergänzt wird die Darstellung durch Gebrauchsgegenstände des 19. Jahrhunderts sowie Orden und Uniformen des 20. Jahrhunderts, die den Wandel der Vereinsgeschichte widerspiegeln.

Als einer der ältesten Vereine der Stadt stellt die St. Sebastian-Bruderschaft damit nicht nur ihre eigene Entwicklung dar, sondern auch die kulturelle und gesellschaftliche Rolle bürener Bürgervereinigungen über die Jahrhunderte hinweg. Das Museum vermittelt somit einen Einblick in die lokale Geschichte und die Traditionen bürener Vereinslebens.

Da sich das Museum innerhalb eines denkmalgeschützten Gebäudes befindet, sind Führungen und Besichtigungen nur nach vorheriger Anmeldung möglich. Die Teilnehmerzahl ist auf maximal 15 Personen begrenzt. Der Eintritt ist frei. Interessierte können sich direkt bei Reinhard Kurek per E-Mail anmelden.

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