Kirche/Kloster

Evangelische Kirche

Hauptstraße 4, 64572 Büttelborn

Highlights

  • Die evangelische Kirche in Büttelborn ist ein denkmalgeschütztes Gebäude mit spätgotischem Chor und Langhaus aus 1728/29.
  • Zur Kirchengemeinde Büttelborn gehört die evangelische Kirche seit 2026 zur Gesamtkirchengemeinde Gerauer Land.
  • Die Orgel stammt von Johann Wilhelm Schöler und wurde 1899 von Heinrich Bechstein umgebaut.

Tipps

  • Das spätgotische Kirchengebäude in Büttelborn ist denkmalgeschützt und bietet architektonische Besonderheiten wie den Chor mit Fünfachtelschluss und ein Haubendachreiter.
  • Die Orgel stammt ursprünglich von Johann Wilhelm Schöler und wurde 1899 von Heinrich Bechstein umgebaut.
  • Gottesdienste finden regelmäßig am letzten Sonntag im Monat statt, weitere Termine sind auf der Website der Gesamtkirchengemeinde Gerauer Land zu finden.

Eigenschaften

Entspannt Kulturell Ganzjährig

Über Evangelische Kirche

Die Evangelische Kirche in Büttelborn ist ein denkmalgeschütztes Sakralgebäude und zentraler Ort der evangelischen Gemeinde vor Ort. Sie liegt im hessischen Kreis Groß-Gerau und gehört zur Gesamtkirchengemeinde Gerauer Land. Die Kirche steht unter der Trägerschaft der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau und ist Teil des Dekanats Groß-Gerau-Rüsselsheim. Das Gottesdienstangebot richtet sich sowohl an die Gemeindemitglieder als auch an Besucher, wobei die regelmäßigen Termine in der Region abgestimmt sind.

Das Gebäude zeugt von einer langen Baugeschichte, deren Ursprünge ins späte 15. Jahrhundert zurückreichen. Der Chor mit seinem Fünfachtelschluss sowie die Sakristei stammen noch aus der spätgotischen Vorgängerkirche. Das heutige Langhaus wurde hingegen im frühen 18. Jahrhundert unter der Leitung des Baumeisters Friedrich Sonnemann errichtet. Architektonisches Merkmal des Daches ist der Haubendachreiter. Die dreiseitige Empore mit bis zur Decke reichenden Pfeilern trägt ein hölzernes Muldengewölbe. Diese Konstruktion verleiht dem Innenraum eine schlichte, dennoch eindrucksvolle Formensprache.

Die Ausstattung der Kirche spiegelt verschiedene Epochen wider. Zu den frühklassizistischen Elementen zählen die Kanzel sowie die Orgel, ergänzt durch ein Holzkruzifix aus dem Umfeld des Jahres 1800. Die Orgel, ursprünglich von Johann Wilhelm Schöler geschaffen, wurde später im Zuge einer Umgestaltung durch Heinrich Bechstein überarbeitet. Diese handwerkliche Tradition unterstreicht die kontinuierliche Pflege des Instruments und seinen klanglichen Wert für Gottesdienste und Konzerte.

Die Kirche bleibt nicht nur ein Ort des Glaubens, sondern auch ein kulturelles Zentrum der Region. Neben den Gottesdiensten finden hier regelmäßig kirchliche Veranstaltungen statt, darunter Kindergottesdienste, Spielrunden und Begegnungen für verschiedene Altersgruppen. Die Gemeindearbeit wird durch ehrenamtliches Engagement und Spenden unterstützt, wodurch auch Sanierungsmaßnahmen und Pflegearbeiten finanziert werden. Die Verbindung zur Nachbargemeinde Klein-Gerau ist dabei eng, da beide zur selben Kirchengemeinde gehören.

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