Heirich
Highlights
- Der Wacholderbusch ist ein 33 Hektar großes Naturschutzgebiet südlich von Burladingen am Heirich (915,7 m ü. NHN).
- Es schützt vielfältige Biotopstrukturen wie Wacholderheiden, Kalkmagerwiesen und Halbtrockenrasen.
- Lebensraum seltener Arten: Silberdistel, kleine Traubenhyazinthe, Neuntöter und viele Insektenarten.
Tipps
- Besuchen Sie das Naturschutzgebiet Wacholderbusch südlich von Hausen für landschaftliche Vielfalt und seltene Pflanzenarten.
- Nutzen Sie die Wanderwege entlang des Heirich für Aussichten auf die Schwäbische Alb und das Killertal.
- Achten Sie auf Hinweisschilder zur Tier- und Pflanzenwelt, insbesondere in den Wacholderheiden und Magerrasen.
Eigenschaften
Ausflug Natur Berg Gipfel in Heirich, Burladingen
Der Heirich ist ein markanter Berggipfel im südlichen Baden-Württemberg und erhebt sich im Zollernalbkreis direkt südlich des Burladinger Stadtteils Hausen. Mit einer Höhe von 915,7 Metern über Normalhöhennull bildet er einen landschaftlich reizvollen Aussichtspunkt im Killertal. Der Gipfel liegt östlich der Landesstraße 442 und ist über einen südost-exponierten Hang erreichbar, der sich oberhalb des Talflusses Starzel erstreckt. Diese exponierte Lage trägt entscheidend zur besonderen ökologischen Ausstattung des Gebietes bei.
Das unmittelbare Umfeld des Heirich wird maßgeblich vom Naturschutzgebiet Wacholderbusch geprägt, das aufgrund seiner vielfältigen Biotopstrukturen unter besonderen Schutz gestellt wurde. Hier finden sich verschiedene Lebensräume wie Kalkmagerwiesen, Halbtrockenrasen, Magerrasenflächen sowie mageres Grünland und Hecken. Diese landschaftlichen Elemente prägen das Bild eines typischen Berghangs der Schwäbischen Alb und bieten Lebensraum für eine große Anzahl an Tier- und Pflanzenarten. Besonders auffällig ist die Vielfalt an Wacholderheiden, die in unterschiedlichen Ausprägungen vorkommen – von reiner Wacholderheide bis hin zu Mischformen mit Buche und Fichte.
Die Flora des Heirich-Gebietes zeichnet sich durch seltene und geschützte Pflanzenarten aus, darunter die kleine Traubenhyazinthe und die Silberdistel. Auch Orchideen sind in verschiedenen Arten vertreten, was auf die vielfältigen Boden- und Vegetationsbedingungen hinweist. Diese strukturreichen Flächen sind nicht nur für Pflanzen von Bedeutung, sondern bieten auch ideale Lebensbedingungen für Insekten wie Heuschrecken, Tag- und Nachtfalter sowie für verschiedene Vogelarten. Der Neuntöter zählt zu den besonders geschützten Arten, die hier noch Brut- und Nahrungsplätze finden.
Der landschaftliche Charakter des Heirich wird zusätzlich durch naturnahen Buchenwald geprägt, dessen lückiger Wuchs durch bodenbedingte Faktoren bedingt ist. Diese Offenheit im Wald fördert eine artenreiche Krautschicht, die wiederum die Biodiversität des gesamten Gebietes unterstützt. Geologisch liegt der Heirich an der Grenze zwischen dem Mittleren Oberjura und den Oxford-Schichten, was zur landschaftlichen Eigenart des Naturraums Hohe Schwabenalb beiträgt.
Das Naturschutzgebiet Wacholderbusch ist Teil des europäischen Schutzgebietsnetzes und liegt innerhalb des FFH-Gebietes Reichenbach und Killertal. Es wird landschaftlich vom Landschaftsschutzgebiet Oberes Starzeltal und Zollerberg umgeben, was die Bedeutung dieser Region für den Naturschutz unterstreicht. Der Heirich ist somit nicht nur ein lohnendes Ausflugsziel für Naturliebhaber, sondern auch ein wichtiger Bestandteil des regionalen Biotopverbundes im Zollernalbkreis.
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Häufige Fragen zu Heirich
Was ist der Heirich und wo befindet er sich?
Quelle: wikipedia
Welche Flora und Fauna gibt es am Heirich?
Quelle: wikipedia
Warum ist der Heirich ein Naturschutzgebiet?
Quelle: wikipedia
Wie groß ist das Naturschutzgebiet am Heirich?
Quelle: wikipedia