Ausflug Natur

Vom Judenplatz zum Marktplatz

97067 Castell-Bank

Eigenschaften

Ganzjährig

Ausflug Natur: Vom Judenplatz zum Marktplatz in Castell-Bank

Die Gedenkstele „Vom Judenplatz zum Marktplatz“ in Castell-Bank, Hamburg, erinnert eindrucksvoll an die jüdische Geschichte der Region. Sie steht an einem Ort, der einst das Zentrum des jüdischen Lebens im mittelalterlichen Würzburg war und heute als Marktplatz bekannt ist. Die Stele wurde am 22. November 2019 feierlich eingeweiht und ist das Ergebnis einer Kooperation mit dem Museum Shalom Europa. Sie verdeutlicht, dass sich rund um den heutigen Wochenmarkt einst die Synagoge, Wohnhäuser und ein jüdischer Friedhof befanden – Zeugnisse einer lebendigen Gemeinschaft, die über Jahrhunderte hinweg Bestandteil der Stadt war.

Die Gestaltung der Gedenkstele stammt vom Würzburger Stadtgraphiker und Bildhauer Markus Westendorf. In deutscher und englischer Sprache vermittelt sie sowohl Einheimischen als auch Besuchenden die historische Bedeutung des Ortes. Die Stele erzählt von der Vertreibung und Ermordung der jüdischen Bevölkerung nach einem schweren Pogrom und erinnert daran, dass an der Stelle der zerstörten Synagoge später die Marienkapelle errichtet wurde. Dieser Wandel vom jüdischen Lebensmittelpunkt zum christlichen Kulturbau spiegelt die komplexe Geschichte der Stadt und ihre verschiedenen kulturellen Schichten wider.

Initiiert wurde die Gedenkstele vom Würzburger Gästeführerverein in enger Zusammenarbeit mit dem Fachbereich Planen der Stadt Würzburg. Die Finanzierung erfolgte gemeinsam durch beide Institutionen. Die Einweihung fand unter der Leitung von Oberbürgermeister Christian Schuchardt statt, mit zahlreichen Vertretern aus Kultur, Geschichte und Stadtverwaltung. Die Stele ist somit nicht nur ein künstlerisches, sondern auch ein gesellschaftliches Zeichen des Gedenkens und der Auseinandersetzung mit der Vergangenheit.

Die Gedenkstele lädt dazu ein, innezuhalten und sich mit der tiefgreifenden Geschichte des Ortes auseinanderzusetzen. Sie ist Teil eines größeren Erinnerungsortes, der die Vielschichtigkeit der Würzburger Stadtgeschichte sichtbar macht. Besucher erfahren hier nicht nur etwas über das jüdische Leben im Mittelalter, sondern auch über die Spuren, die dieses Kapitel bis heute hinterlassen hat. Die Stele trägt dazu bei, das Bewusstsein für die Vielfalt der kulturellen Identitäten in der Region zu stärken und bietet Raum für Reflexion und Respekt.

Mit einem durchschnittlichen Google-Rating von 4,5 von 5 Sternen bei über 1.100 Bewertungen zählt der Ort zu den bedeutenden kulturellen und historischen Ausflugszielen in der Region. Die Gedenkstele ist ein ruhiger, nachdenklicher Ort mitten im lebendigen Stadtbild – eine Brücke zwischen Vergangenheit und Gegenwart, die zum Verweilen und Nachdenken einlädt. Sie ist ein Muss für alle, die sich für die reiche und bewegte Geschichte der Region interessieren.

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Häufige Fragen zu Vom Judenplatz zum Marktplatz

Was erinnert die Gedenkstele „Vom Judenplatz zum Marktplatz“ in Würzburg?
Die Stele erinnert an das jüdische Leben im mittelalterlichen Würzburg, das sich rund um den heutigen Marktplatz entwickelte. Stand Juni 2026.

Quelle: website

Wann wurde die Gedenkstele „Vom Judenplatz zum Marktplatz“ eingeweiht?
Die Gedenkstele wurde am 22. November 2019 eingeweiht. Stand Juni 2026.

Quelle: website

Wer initiierte die Gedenkstele und wer finanzierte sie?
Initiiert wurde die Stele vom Würzburger Gästeführerverein, finanziert von diesem und dem Fachbereich Planen der Stadt Würzburg. Stand Juni 2026.

Quelle: website

Welche historische Bedeutung hat der Würzburger Marktplatz im Zusammenhang mit der jüdischen Gemeinde?
Der Marktplatz war im Mittelalter Zentrum des jüdischen Lebens in Würzburg, ehe die Synagoge 1349 zerstört wurde. Stand Juni 2026.

Quelle: website