Kunstmuseum

Kunstmuseum Celle mit Sammlung Robert Simon

Schloßpl. 7, 29221 Celle, Deutschland

Highlights

  • Das Kunstmuseum Celle mit Sammlung Robert Simon zeigt moderne und zeitgenössische Kunst in einem 24-Stunden-Kunstmuseum.
  • Schwerpunkt der Sammlung sind Werke der 1960er Jahre sowie Lichtkunst, darunter Arbeiten von Otto Piene und Joseph Beuys.
  • Das Museum verfügt über drei Etagen Ausstellungsfläche und einen nachtaktiven Glaskubus mit internationalen Lichtinstallationen.

Tipps

  • Das Museum zeigt tagsüber klassische Kunstwerke und abends Lichtinstallationen von außen – beides lohnt einen Besuch.
  • Der Glaskubus ist architektonischer Höhepunkt und besonders nachts ein beeindruckendes Erlebnis.
  • Aktuelle Ausstellungen wie 'Hans Kotter: Licht, Raum' oder 'Soft Utopia' bieten wechselnde Schwerpunkte – vorab prüfen lohnt sich.

Eigenschaften

Bei Regen geeignet Bildung Kulturell Ganzjährig

Über Kunstmuseum Celle mit Sammlung Robert Simon

Das Kunstmuseum Celle mit Sammlung Robert Simon ist ein modernes und innovatives Kunstmuseum in der Stadt Celle im Landkreis Celle, Niedersachsen. Es gilt als erstes 24-Stunden-Kunstmuseum der Welt und verbindet klassische Museumsräume mit einer beeindruckenden Außenpräsenz durch Lichtkunst. Das Gebäude mit einer Ausstellungsfläche von über 1000 Quadratmetern erstreckt sich über drei Etagen und beherbergt sowohl zeitgenössische Werke als auch historische Positionen der Kunst des 20. Jahrhunderts. Ein architektonischer Höhepunkt ist der farbige Glaskubus, der nachts von innen heraus leuchtet und damit das Museum auch außerhalb der regulären Öffnungszeiten zum Erlebnisort macht.

Die Sammlung Robert Simon bildet den künstlerischen Schwerpunkt des Hauses. Sie umfasst Werke von bedeutenden Künstlerpersönlichkeiten der Gegenwartskunst, darunter Joseph Beuys, Otto Piene, Timm Ulrichs, Brigitte Kowanz und viele weitere. Besonderes Augenmerk liegt auf der Lichtkunst, die sowohl tagsüber in den Innenräumen als auch ab Einbruch der Dunkelheit im Außenbereich erlebbar ist. Im Hof des Museums steht beispielsweise das Skulpturenpaar „Feuerwerk für Celle“ von Otto Piene, ein markantes Zeugnis der ZERO-Bewegung. Die Sammlung wird ergänzt durch niedersächsische Malerei sowie Werke aus der Neuen Sachlichkeit.

Das Konzept des Museums ist geprägt von der Idee, Kunst rund um die Uhr erlebbar zu machen. Während tagsüber klassische Ausstellungen und Veranstaltungen stattfinden, übernimmt nachts die Lichtkunst im und um das Gebäude die Hauptrolle. Besucher können sowohl individuell als auch im Rahmen von Führungen und Workshops die vielfältigen Angebote des Museums entdecken. Besondere Aufmerksamkeit gilt dabei auch der Kunstvermittlung für Kinder und Schulen, die mit kreativen Angeboten zum Mitmachen einladen. Die Kombination aus interaktiven Programmen, wechselnden Sonderausstellungen und dem innovativen 24-Stunden-Konzept macht das Kunstmuseum Celle zu einem einzigartigen Kulturort.

Seit 2014 wird im Museum zudem der Deutsche Lichtkunstpreis verliehen, der herausragende Beiträge zur Lichtkunst würdigt. Mit einer Preisgeld von 10.000 Euro und einer begleitenden Einzelausstellung bietet der Preis internationalen Künstlerinnen und Künstlern eine bedeutende Plattform. Das Museum selbst wird von der Kunst-Stiftung Celle und der Robert-Simon-Kunststiftung getragen und ist sowohl kulturelle als auch stiftungspolitische Anlaufstelle für aktuelle Entwicklungen in der Gegenwartskunst.

Mit seiner einzigartigen Ausrichtung auf Lichtkunst, seiner vielfältigen Sammlung und dem innovativen Konzept ist das Kunstmuseum Celle ein lohnenswertes Ausflugsziel für Kunstinteressierte jeden Alters – ob tagsüber in den Räumen des Museums oder abends im sanften Schein seiner Lichtinstallationen.

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