Denkmal/Gedenkstätte

Kunstgewerbehaus

Dresdner Straße 11, 09111 Chemnitz

Highlights

  • Das Kunstgewerbehaus in Chemnitz wurde 1913 vom Architekten Wilhelm Ferdinand Schönefeld entworfen.
  • Es zählt zu den bedeutenden Bauten der modernen Architektur in Chemnitz Anfang des 20. Jahrhunderts.
  • Schönefeld war Mitglied im Deutschen Werkbund und prägte das Stadtbild von Chemnitz.

Tipps

  • Eintritt nur mit Bargeldzahlung möglich.
  • Parkplatzsituation vor Ort begrenzt, früh anreisen empfohlen.
  • Führungen sind nur nach Voranmeldung möglich.

Eigenschaften

Kulturell Ganzjährig

Kunstgewerbehaus Chemnitz: Sehenswerte Ausstellungen und Handwerkskunst

Das Kunstgewerbehaus in Chemnitz ist ein bedeutendes architektonisches Werk des frühen 20. Jahrhunderts und zählt zu den herausragenden Bauten der Reformarchitektur in der sächsischen Stadt. Errichtet zu Beginn des 20. Jahrhunderts, entstand das Gebäude nach Entwürfen des Architekten Wilhelm Ferdinand Schönefeld, der maßgeblich für das moderne Stadtbild Chemnitz’ verantwortlich war. Die klaren Linien, die funktionale Gestaltung und die zeitgleich fortschrittliche Ästhetik machen das Kunstgewerbehaus zu einem eindrucksvollen Beispiel der damaligen Architektur. Wilhelm Ferdinand Schönefeld, geboren 1885 in Köln und lange in Chemnitz tätig, war nicht nur Architekt, sondern auch Mitglied im Deutschen Werkbund sowie im Bund Deutscher Architekten. Sein Entwurf für das Kunstgewerbehaus spiegelt die Ideale der Zeit wider, die Handwerk, Kunst und moderne Baukultur miteinander verbinden wollten. Das Gebäude sollte als Ort dienen, an dem Kunstgewerbe ausgestellt und gefördert wurde – ein Konzept, das in der damaligen Reformbewegung eine zentrale Rolle spielte. Die Lage des Kunstgewerbehauses in Chemnitz verleiht dem Bau eine besondere städtebauliche Bedeutung. Es steht in unmittelbarem räumlichen Zusammenhang mit weiteren wichtigen Architekturprojekten der Zeit und trägt somit zur kulturellen Identität des Stadtteils bei. Die klare, zurückhaltende Formensprache des Gebäudes unterstreicht den Anspruch, sowohl funktional als auch ästhetisch ansprechend zu sein – ein Leitgedanke, der Schönefelds gesamtes Schaffen prägte. Das Gebäude selbst ist ein zeitloser Zeuge der „Goldenen Zwanziger“ und zeigt, wie Architektur Kultur und Gesellschaft widerspiegeln kann. Heute steht das Kunstgewerbehaus als geschütztes Baudenkmal und erinnert an eine Zeit, in der Chemnitz zu den architektonischen Vorreitern Deutschlands zählte. Es ist ein Ort, der Besucherinnen und Besuchern nicht nur aufgrund seiner historischen Bedeutung, sondern auch wegen seiner architektonischen Qualität einen Besuch lohnt. Das Kunstgewerbehaus ist somit mehr als nur ein Gebäude – es ist ein kulturelles Zeugnis einer bewegenden Epoche und ein fester Bestandteil der chemnitzer Stadtgeschichte. Die kluge Verbindung von Tradition und Moderne, die hier bereits vor über hundert Jahren gelebt wurde, macht diesen Ort zu einer sehenswerten und inspirierenden Station in Chemnitz.

In der Nähe

Wetter & Pollenflug am Standort

Wetter wird geladen…
7-Tages-Vorhersage…

Häufige Fragen zu Kunstgewerbehaus

Wer war der Architekt des Kunstgewerbehauses in Chemnitz?
Das Kunstgewerbehaus in Chemnitz wurde 1913 vom Architekten Wilhelm Ferdinand Schönefeld entworfen. Stand Juni 2026.

Quelle: wikipedia

Wo befindet sich das Kunstgewerbehaus in Chemnitz?
Das Kunstgewerbehaus befindet sich in Chemnitz, Dresdner Straße 11. Stand Juni 2026.

Quelle: wikipedia

Welche Bedeutung hat das Kunstgewerbehaus für Chemnitz?
Das Kunstgewerbehaus ist ein bedeutendes Bauwerk der modernen Architektur in Chemnitz und zählt zu den frühen Werken von Wilhelm Ferdinand Schönefeld. Stand Juni 2026.

Quelle: wikipedia