Aussichtsturm

Maria-Josepha-Turm auf dem Totenstein

Totensteinstraße, 09224 Chemnitz

Highlights

  • Der Maria-Josepha-Turm auf dem Totenstein in Chemnitz ist 30 Meter hoch und bietet eine umfassende Aussicht auf das Erzgebirge.
  • Der 1998 eingeweihte Turm steht an der Stelle eines historischen Aussichtsturms aus dem Jahr 1886.
  • Der Turm ist kostenlos zugänglich und lässt sich von mehreren Parkplätzen aus in etwa 45 Minuten zu Fuß erreichen.

Tipps

  • Vom Waldparkplatz Wüstenbrand an der BAB 4 führt ein ca. 45-minütiger Weg zum Turm, ideal für Wanderungen oder Radtouren.
  • Der 30 Meter hohe Turm bietet nach 160 Stufen eine umfassende Aussicht auf Chemnitz und das Erzgebirge bei klarem Wetter.
  • Direkt neben dem Turm befindet sich die Totenstein Alm, geeignet für eine Stärkung vor oder nach dem Besuch.

Eigenschaften

Outdoor Parkplatz vorhanden Familie Romantisch Ganzjährig

Über Maria-Josepha-Turm auf dem Totenstein

Der Maria-Josepha-Turm auf dem Totenstein ist ein 30 Meter hoher Aussichtsturm im Chemnitzer Stadtteil Grüna. Er thront auf der höchsten Erhebung des Rabensteiner Höhenzuges, die mit 482,1 Metern über Normalhöhennull eine markante Stelle im sächsischen Mittelgebirge darstellt. Der Turm wurde 1998 als Nachbau des historischen Aussichtsturms aus dem Jahr 1886 errichtet und trägt den Namen der Maria Josepha von Sachsen, Tochter von Prinz Georg von Sachsen. Die Einweihung erfolgte zum 112. Jubiläum des ersten Turms, wobei der heutige Turm vom Architekturbüro Menzer & Partner entworfen wurde.

Der Turm verfügt über eine steile Treppe mit insgesamt 160 Stufen, die zum Aussichtsbereich führt. Von dieser Plattform aus bieten sich bei klarem Wetter weite Blicke über Chemnitz, das Erzgebirgsvorland sowie in Richtung Erzgebirgskamm. Besucher berichten von einer entspannten Wanderung vom nahegelegenen Waldparkplatz bis zum Turm und loben die gute Erreichbarkeit etwa vom Stausee Rabenstein oder vom Forsthaus Grüna. Die Wanderwege im angrenzenden Rabensteiner Wald sind vielfältig und laden zu Rad- und Wandertouren ein.

Historisch gesehen war der ursprüngliche Turm von 1886 ein beliebtes Ausflugsziel, das auch gastronomisch betreut wurde. Aufgrund von Baufälligkeit musste dieser 1953 abgerissen werden. An seiner Stelle entstand später ein Funkturm, während der neue Maria-Josepha-Turm rund 100 Meter östlich errichtet wurde. Der aktuelle Turm ist kostenfrei zugänglich und hat sich zu einem der bekannteren Aussichtspunkte in der Region entwickelt. Mit einer Bewertung von 4,8 von 5 Sternen bei über 120 Bewertungen zählt er zu den besonders gut bewerteten Sehenswürdigkeiten in Chemnitz.

Ein besonderes Merkmal des Turms ist der sogenannte Ehrenamtliche Turmpate Frank Müller, ein Chemnitzer, der seit 2004 den Turm regelmäßig besucht und dessen Zustand aktiv pflegt. Bis 2025 verzeichnete er über 61.000 offizielle Besteigungen. Sein Engagement zeigt die Bedeutung des Turms nicht nur als Aussichtspunkt, sondern auch als kulturelles und regionales Wahrzeichen. Direkt neben dem Turm befindet sich die Totenstein Alm, die Besuchern die Möglichkeit bietet, sich vor oder nach dem Aufstieg zu stärken.

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