PURPLE PATH - "Modified Social Bench" von Jeppe Hein
Highlights
- Die Modified Social Bench von Jeppe Hein in Jahnsdorf lädt durch Rundungen und Höhenunterschiede zum Sitzen, Liegen oder Rutschen ein.
- Das konzipierte Bankobjekt bildet einen Parcours und ist Teil des PURPLE PATH.
- Die Sehenswürdigkeit verfügt über einen rollstuhlgerechten Eingang sowie einen rollstuhlgerechten Parkplatz.
Tipps
- Ein rollstuhlgerechter Parkplatz sowie ein barrierefreier Eingang erleichtern den Zugang zum Objekt.
- Die Konstruktion mit Rundungen und Höhenunterschieden ermöglicht dynamisches Sitzen, Liegen oder Rutschen.
Eigenschaften
Kulturdenkmal PURPLE PATH in Jahnsdorf/Erzgeb.
Der „PURPLE PATH - Modified Social Bench“ von Jeppe Hein ist eine besondere Sehenswürdigkeit in Jahnsdorf/Erzgeb. Bei diesem Kunstwerk handelt es sich um ein konzipiertes Bankobjekt, das durch gezielte Rundungen und markante Höhenunterschiede einen Parcours bildet. Die Gestaltung lädt Besucher dazu ein, das Objekt dynamisch zu nutzen – sei es durch Sitzen, Liegen oder auch durch Rutschen.
Das Werk setzt sich kritisch und spielerisch mit gängigen funktionalen Objekten des öffentlichen Raums auseinander. Jeppe Hein thematisiert damit Elemente, die üblicherweise von Kommunen und Gemeindeverwaltungen initiiert und aufgestellt werden, wie etwa versiegelte Flächen, klassische Stadtbänke, Design-Skulpturen oder Spielplatz-Mobiliar. Die „Modified social Bench“ basiert auf einem Konzept, das der Künstler bereits in Venedig kreierte.
Ermöglicht wurde die Umsetzung in Jahnsdorf durch Diana und Peter Ziegs. Die beiden führen seit geraumer Zeit einen kleinen landwirtschaftlichen Betrieb mit einem Hofmarkt und regionalem Direktvertrieb und stellten für diese neue Idee den entsprechenden Platz zur Verfügung.
Der Standort Jahnsdorf selbst blickt auf eine lange Geschichte zurück und wurde als Waldhufendorf gegründet. Über die Jahrhunderte entwickelte sich der Ort, zu dem heute auch die Ortsteile Leukersdorf, Seifersdorf und Pfaffenhain gehören, als ein ländlich geprägter Raum. Die Region ist heute Teil des Schmelztiegels Erzgebirge, der einst als Dunkelwald bekannt war.
Um den „PURPLE PATH“ und seine Besonderheiten zu erkunden, werden verschiedene Möglichkeiten angeboten. Besucher können den Kunstpfad im Rahmen von Ausflügen, Wanderungen, Exkursionen oder Bustouren gemeinsam entdecken. Für die Erreichbarkeit vor Ort sorgen ein rollstuhlgerechter Parkplatz sowie ein rollstuhlgerechter Eingang.