Oberharzer Bergwerksmuseum
Highlights
- Gegründet 1892, nutzt das Museum heute stillgelegte Schachtanlagen als Außenstellen und gehört seit 2026 einer gGmbH des Museumsvereins.
- Als Teil des UNESCO-Weltkulturerbes präsentiert es die vorindustrielle Wasserwirtschaft des Oberharzer Bergbaus.
Tipps
- Eintritt nur mit Bargeldzahlung möglich.
- Parkplatz begrenzt, früh anreisen empfohlen.
Eigenschaften
Kultur-Ausflug ins Oberharzer Bergwerksmuseum in Clausthal-Zellerfeld
Das Oberharzer Bergwerksmuseum befindet sich im Herzen des Stadtteils Zellerfeld der Stadt Clausthal-Zellerfeld und zählt zu den ältesten Technikmuseen Deutschlands. Es widmet sich der Darstellung des Bergbaus im Oberharz bis ins 19. Jahrhundert und vermittelt eindrucksvoll die technische und kulturelle Entwicklung der Region. In unmittelbarer Nähe zu historischen Schachtanlagen lädt das Museum Besucher ein, die Geschichte des untertägigen Bergbaus hautnah zu erleben. Die Ursprünge des Museums gehen auf das Jahr 1884 zurück, als Berghauptmann Adolf Achenbach die Sammlung historischer Bergbaugeräte initiierte. Bereits 1892 erfolgte die offizielle Gründung als Museum des Landkreises Zellerfeld. Nach der Fusion von Clausthal und Zellerfeld bezog das Museum das ehemalige Rathaus von Zellerfeld und wurde erneut eröffnet. In den folgenden Jahrzehnten entstand auch das Freigelände mit einem Schaubergwerk. In den späteren Jahren erlebte das Museum unter der Leitung von Herbert Dennert eine Besucherhochzeit mit sechsstelligen Jahressummen. Bis heute haben insgesamt etwa 5,5 Millionen Menschen das Museum besucht. Das Museum wird derzeit vom Oberharzer Geschichts- und Museumsverein als gGmbH betrieben. Nach einem Stadtratsbeschluss sollte das Museum ursprünglich schließen, da keine neue Trägerschaft gefunden werden konnte. Aufgrund des Engagements von Unterstützern und der Gründung einer gemeinnützigen Gesellschaft konnte das Museum jedoch weitergeführt werden. Zu den Ausstellungsobjekten zählen Lehrmodelle aus der Sammlung der Bergschule Clausthal, die im 18. und 19. Jahrhundert zur Ausbildung von Bergschülern genutzt wurden. Sie verdeutlichen bis heute anschaulich die Bergbautechniken, insbesondere die Fahrkunst. Zudem gehören zu den Außenstellen des Museums die übertägigen Schachtanlagen der stillgelegten Bergwerke Ottiliae-Schacht und Kaiser-Wilhelm-Schacht sowie ausgewählte Anlagenteile der ehemaligen Grube Rosenhof, die Anfang der 2000er Jahre freigelegt wurden. Das Oberharzer Bergwerksmuseum ist ein Ort, der Technikgeschichte lebendig werden lässt. Es richtet sich an alle, die sich für Bergbau, Technik und Kulturgeschichte interessieren – von Familien mit Kindern bis hin zu Schulklassen und Experten. Mit seinen authentischen Exponaten und dem anschaulichen Erlebnis unter Tage bietet es einen spannenden Einblick in die Welt des historischen Bergbaus im Harz.
Bewertungen
Auf Google
In der Nähe
Ausflugsziele in der Nähe
Weitere Anbieter
Wetter & Pollenflug am Standort
Häufige Fragen zu Oberharzer Bergwerksmuseum
Was ist das Oberharzer Bergwerksmuseum?
Quelle: website
Wann wurde das Museum gegründet?
Quelle: wikipedia
Wer trägt das Museum?
Quelle: wikipedia
Welche Ausstellungen gibt es im Museum?
Quelle: website