Gefallenendenkmal
Highlights
- Das Gefallenendenkmal in Epfenbach erinnert mit einer roten Sandsteinstele an die Opfer beider Weltkriege.
- Auf der Stele sind die Namen der im Ersten Weltkrieg gefallenen und vermissten Soldaten eingraviert.
- Eine Tafel in der Mauer listet die Namen der im Zweiten Weltkrieg Gefallenen und Vermissten aus der Gemeinde.
Tipps
- Das Denkmal befindet sich gegenüber der St. Stephanus Kirche in Epfenbach und erinnert mit einer roten Sandsteinstele und Adlerskulptur an die Gefallenen beider Weltkriege.
- In die Mauer ist eine Tafel mit den Namen der im Zweiten Weltkrieg Gefallenen und Vermissten eingelassen.
- Ein zusätzlicher Sandsteinkoffer mit der Inschrift „Sammelpunkt nach nirgendwo...“ erinnert symbolisch an die Themen Flucht und Vertreibung.
Eigenschaften
Über Gefallenendenkmal
Das Gefallenendenkmal in Epfenbach, einem Ort im Rhein-Neckar-Kreis in Baden-Württemberg, erinnert an die Opfer der beiden Weltkriege. Es steht in unmittelbarer Nähe zur evangelischen Kirche St. Stephanus und stellt ein zentrales Element des Gedenkens in der Gemeinde dar. Die Anlage besteht aus einer roten Sandsteinstele, die einer Adlerskulptur als Podest dient. Die Stirnseiten der Stele tragen die Namen der im Ersten Weltkrieg gefallenen oder vermissten Soldaten der Gemeinde sowie entsprechende Gedenkinschriften. Hinter dem Denkmal ist eine Mauer angebracht, in die eine Tafel mit den Namen der Opfer des Zweiten Weltkriegs eingelassen ist.
Die Inschriften auf der Stele dokumentieren das Gedenken der Gemeinde an die im Ersten Weltkrieg zwischen bestimmten Jahren Gefallenen. Daneben wird auf dem Sandsteinsockel auch auf das Schicksal von Flucht und Vertreibung hingewiesen, symbolisiert durch einen Sandsteinkoffer mit der Aufschrift „Sammelpunkt nach nirgendwo...“. Dieses Element knüpft an die Erfahrungen vieler Deutscher nach dem Zweiten Weltkrieg an und erweitert den Gedenkort um ein weiteres historisches Thema.
Die Nennung der Namen der Kriegsopfer erfolgt detailliert auf den Gedenktafeln, sowohl für das Jahr des Ersten als auch für das des Zweiten Weltkriegs. Dabei werden auch Todesumstände wie „In der Heimat gestorben“ oder „In Gefangenschaft gestorben“ vermerkt. Diese Einträge verdeutlichen das Schicksal der Einwohner von Epfenbach und machen den Besucher mit den realen Auswirkungen der Kriege vertraut. Die Datierung der Einträge reicht bis in die unmittelbare Nachkriegszeit.
Das Gefallenendenkmal ist Teil eines Gedenkparkes und wird von Besuchern als würdevoller Ort des Erinnerns wahrgommen. Mit einer Bewertung von 4,5 von 5 Sternen bei drei abgegebenen Meinungen spiegelt sich die Bedeutung des Denkmals als geschichtsträchtiger Ort wider. Die Kombination aus monumentaler Gestaltung, persönlichen Schicksalen und der Verknüpfung mit regionaler Geschichte macht den Gedenkort zu einem wichtigen kulturellen Anlaufpunkt in der Region.