Denkmal/Gedenkstätte

KZ-Gedenkstätte Dachau

Pater-Roth-Straße 2A, 85221 Dachau

Highlights

  • Die KZ-Gedenkstätte Dachau erinnert an das erste nationalsozialistische Konzentrationslager, das von 1933 bis 1945 bestand.
  • Das Gelände liegt etwa 20 Kilometer nordwestlich von München und war Ort der Inhaftierung und Ermordung von Zehntausenden.
  • Heinrich Himmler nutzte Dachau als „Münchner Modell“ für den Aufbau weiterer KZ im Deutschen Reich.

Tipps

  • Ein Besuch der Gedenkstätte bietet vertiefende Einblicke durch geführte Rundgänge auf Deutsch und Englisch.
  • Die Ausstellungen und der historische Ort laden zum Nachdenken über die Verbrechen des Nationalsozialismus ein.

Eigenschaften

Bildung Kulturell Ganzjährig

KZ-Gedenkstätte Dachau: Kultur und Denkmal in Dachau

Die KZ-Gedenkstätte Dachau erinnert eindringlich an das erste nationalsozialistische Konzentrationslager, das kurz nach dem Machtantritt der NSDAP eingerichtet wurde. Es diente über zwölf Jahre hinweg als Instrument des Terrors, der Verfolgung und der systematischen Gewalt gegen politische Gegner, Juden, Zwangsarbeiter und viele andere Opfergruppen. Das Gelände, das ursprünglich auf dem Areal einer ehemaligen Munitionsfabrik entstand, wurde im Laufe der Jahre erweitert und diente später als Vorbild für den Aufbau weiterer Konzentrationslager im Deutschen Reich. Die Gedenkstätte steht heute als zentrales Mahnmal für die Verbrechen des Nationalsozialismus und erfüllt eine wichtige Funktion der Aufklärung und Bildung.

Die Gedenkstätte ist nicht nur ein Ort der Erinnerung, sondern auch ein Ort des Lernens und der Auseinandersetzung mit der Geschichte. Täglich finden öffentliche Rundgänge statt, die Einblicke in die Schrecken des Lagers und die biografischen Schicksale der Häftlinge ermöglichen. Ergänzt wird das Angebot durch eine umfangreiche Dauerausstellung sowie Sonderausstellungen, die sich mit verschiedenen Aspekten der NS-Verbrechen beschäftigen. Besucher können sich auch über digitale Angebote wie virtuelle Rundgänge oder das digitale Gedenkbuch mit den Namen von über 33.000 Opfern informieren. Die Gedenkstätte verfolgt das Ziel, die Erinnerung an die Opfer wachzuhalten und gleichzeitig eine Warnung vor der Wiederholung solcher Verbrechen zu sein.

Mit einer jährlichen Besucherzahl von hunderttausenden von Menschen aus aller Welt zählt die KZ-Gedenkstätte Dachau zu den bedeutendsten Gedenkorten Deutschlands. Sie ist barrierefrei zugänglich und bietet spezielle Angebote für Schulen, Gruppen und interessierte Einzelpersonen. Neben den thematischen Rundgängen zu verschiedenen Schwerpunkten wie beispielsweise „Fußball im KZ Dachau“ oder „Schwarze Häftlinge im KZ Dachau“ werden auch Exkursionen zu historischen Außenstellen wie dem ehemaligen SS-Schießplatz Hebertshausen angeboten. Die Gedenkstätte versteht sich als Ort des Respekts, der Trauer und der Verantwortung – ein unverzichtbarer Bestandteil der deutschen Erinnerungskultur.

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Häufige Fragen zu KZ-Gedenkstätte Dachau

Wann wurde das KZ Dachau errichtet und wie lange bestand es?
Das KZ Dachau wurde am 22. März 1933 eröffnet und bestand bis zur Befreiung am 29. April 1945. Es war somit das erste und zwölf Jahre lang das einzige dauerhaft betriebene Konzentrationslager der NS-Zeit. Stand Juni 2026.

Quelle: wikipedia

Wo befindet sich die KZ-Gedenkstätte Dachau heute?
Die KZ-Gedenkstätte Dachau liegt etwa 20 Kilometer nordwestlich von München, direkt am ehemaligen Lagergelände. Stand Juni 2026.

Quelle: website

Welche Öffnungszeiten hat die KZ-Gedenkstätte Dachau?
Die Gedenkstätte ist täglich von 9 bis 17 Uhr geöffnet, außer am 24. Dezember. Der letzte Zutritt zum Krematoriumsbereich ist um 16:30 Uhr. Stand Juni 2026.

Quelle: website

Was war das Besondere am KZ Dachau im Vergleich zu anderen Lagern?
Dachau war das erste Konzentrationslager und diente als Vorbild für andere Lager ('Münchner Modell'). Es war kein Vernichtungslager, aber Schauplatz zahlreicher politischer Morde. Stand Juni 2026.

Quelle: wikipedia

Gibt es Führungen für Besucherinnen und Besucher?
Ja, es gibt tägliche öffentliche Rundgänge auf Deutsch um 12 Uhr sowie auf Englisch um 11 und 13 Uhr. Gruppenführungen können zudem gebucht werden. Stand Juni 2026.

Quelle: website