Truffvenn bei Burbach
Highlights
- Truffvenn bei Burbach ist ein 6,7 Hektar großes Naturschutzgebiet in der Gemarkung Neuheilenbach.
- Das Gebiet wurde am 16. Dezember 1986 unter der Kennung NSG-7100-175 ausgewiesen.
- Es schützt spezifische Biotope und Lebensräume gemäß der Naturschutzverordnung des Landes Rheinland-Pfalz.
Eigenschaften
Über Truffvenn bei Burbach
Der Truffvenn bei Burbach ist ein im Jahr 1986 unter Naturschutz gestelltes Landschaftsschutzgebiet im rheinland-pfälzischen Neuheilenbach. Es liegt im Eifelkreis Bitburg-Prüm und umfasst eine Fläche von etwa 6,7 Hektar. Das Gebiet zählt zu den offiziell erfassten Naturschutzobjekten des Landes und wird unter der Kennung NSG-7100-175 in der Osiris-Datenbank geführt. Die genaue rechtliche Grundlage für den Schutz ist in der zugehörigen Rechtsverordnung festgehalten.
Truffvenn ist ein Moor- und Feuchtgebiet, das aufgrund seiner ökologischen Bedeutung unter Schutz steht. Solche Feuchtstellen in der Eifel stellen wichtige Lebensräume für verschiedene Pflanzen- und Tierarten dar. Die besondere Bedeutung des Truffvenn liegt in seiner natürlichen Funktion als Biotopinsel innerhalb der agrarisch geprägten Region. Die Schutzmaßnahmen dienen dem Erhalt der charakteristischen Feuchtwiesenvegetation sowie der ökologischen Strukturen des Gebiets.
Das Landschaftsschutzgebiet befindet sich in unmittelbarer Nähe des Ortsteils Burbach und ist somit leicht erreichbar. Die Umgebung ist typisch geprägt von der nordpfälzischen Eifellandschaft mit sanften Hügeln, bewaldeten Flächen und landwirtschaftlich genutzten Gebieten. Die nächstgelegenen Siedlungen bieten Anknüpfungspunkte für Besucher, die sich für Natur und Landschaft interessieren. Die Fläche selbst ist nicht touristisch ausgebaut, sondern dient primär dem Schutz der Natur.
Die Erfassung des Gebiets erfolgte zuletzt im Jahr 2011. Verantwortlich für die Verwaltung und Überwachung ist die SGD Nord, eine Behörde im Bereich des rheinland-pfälzischen Umwelt- und Naturschutzministeriums. Die Geodaten des Truffvenn sind öffentlich über die LANIS-Kartendienste abrufbar, was eine detaillierte räumliche Einordnung ermöglicht. Die Schutzstatus-Aktualisierung fand bisher nicht statt, was auf die fortbestehende Relevanz des Gebiets schließen lässt.