Ochsenbruch
Highlights
- Ochsenbruch ist ein 49,9 Hektar großes Naturschutzgebiet in Börfink, ausgewiesen am 24. April 1979.
- Das Schutzgebiet liegt im SGD-Nord-Bereich und wird durch die INSPIRE-Typenbezeichnung erfasst.
- Die letzte Rechtsetzung und Erfassung erfolgte 2011, die Fläche ist nicht archiviert.
Tipps
- Das Naturschutzgebiet Ochsenbruch in Börfink ist ein Ried- und Feuchtwaldgebiet, das besonders für seltene Pflanzen- und Tierarten von Bedeutung ist.
- Besucher sollten sich an bestehenden Wegen halten, um den empfindlichen Lebensraum nicht zu stören.
- Hunde sollten angeleint bleiben, um Wildtiere nicht zu gefährden.
Eigenschaften
Über Ochsenbruch
Der Ochsenbruch liegt im Ort Börfink im Landkreis Birkenfeld in Rheinland-Pfalz. Es handelt sich um ein Naturschutzgebiet, das unter der Kennung NSG-7100-069 in der Osiris-Datenbank des Rheinland-Pfälzischen geführt wird. Die Fläche des Gebiets beträgt knapp 50 Hektar. Seit dem Jahr 1979 ist der Ochsenbruch rechtskräftig unter Naturschutz gestellt. Die zuständige Behörde für den Schutz und die Verwaltung ist die SGD Nord.
Das Landschaftsschutzgebiet Ochsenbruch erstreckt sich über ein relativ flaches, feuchtes Gelände, das durch naturnahe Bereiche geprägt ist. Typisch für solche Feuchtgebiete sind vielfältige Lebensräume, die verschiedene Tier- und Pflanzenarten beherbergen. Der Schutzzweck des Gebiets ergibt sich aus der Rechtsverordnung zum Naturschutz und orientiert sich an den Vorgaben des INSPIRE-Typensystems, das flächendeckenden Naturschutz in Europa gewährleistet.
Als Landschaftsschutzgebiet dient der Ochsenbruch dem Erhalt oder der Entwicklung von Ökosystemen, die durch anthropogene Einflüsse gefährdet sein können. Solche Flächen bieten Lebensraum für verschiedene Tierarten, darunter auch solche, die auf Feuchtbiotope angewiesen sind. Die besondere Bedeutung solcher Gebiete liegt in der Erhaltung der biologischen Vielfalt sowie in der Sicherung von natürlichen Lebensgrundlagen.
Der Ochsenbruch ist Teil eines größeren ökologischen Zusammenhangs in der Region und trägt zur Stabilität des Landschaftsbildes bei. Durch die Schutzmaßnahmen bleibt das Gebiet weitgehend ungestört und kann sich natürliche Prozesse entwickeln. Aufgrund seiner Größe und seiner natürlichen Ausstattung ist das Areal ein wichtiger Bestandteil des regionalen Naturhaushalts.