See

Sösestausee

37520 Osterode am Harz

Highlights

  • Die Sösetalsperre ist die erste Talsperre der Harzwasserwerke und wurde 1931 eingeweiht.
  • Sie dient der Trinkwasserversorgung, Stromerzeugung und Hochwasserschutz im Harz.
  • Der Stausee ist bekannt für seine Hechte und Barsche und gilt als eines der besten Raubfischgewässer Niedersachsens.

Tipps

  • Der Sösestausee eignet sich ideal für Spaziergänge und Radtouren entlang des Ufers.
  • Direkt am See befindet sich ein Imbisswagen, der kleine Hunger auf Wanderung stillt.
  • Die Talsperre ist mit dem Fahrrad gut zu umrunden und bietet schöne Ausblicke.

Eigenschaften

Outdoor Parkplatz vorhanden Familie Aktiv Entspannt Ganzjährig

Über Sösestausee

Der Sösestausee liegt im niedersächsischen Osterode am Harz und zählt zu den bedeutenden Talsperren der Region. Er entstand in den Jahren 1928 bis 1931 als erste Talsperre der Harzwasserwerke und dient seither wichtigen Funktionen wie Trinkwasserversorgung, Hochwasserschutz, Niedrigwasseraufhöhung sowie Stromerzeugung. Bei seiner Fertigstellung war er der größte Trinkwasserstausee Deutschlands. Der Staudamm besteht aus Erde mit einem mittigen Betonkern und einer Lehmdichtung. Ein Wasserkraftwerk mit einer Leistung von 1,58 MW trägt zur Energieversorgung bei, während eine Hochwasserentlastungsanlage am südlichen Dammübergang für zusätzlichen Schutz sorgt.

Der See verfügt über eine Vorsperre mit einem 350 Meter langen und 18 Meter hohen Damm, die dazu dient, Sedimente aus dem Zulauf zurückzuhalten. Darüber hinaus gibt es ein Ausgleichsbecken unterhalb der Hauptsperre, das für eine gleichmäßige Wasserabgabe sorgt. Seit 2023 wird die Vorsperre aufwendig saniert – eine Baumaßnahme, die ursprünglich für 2025 geplant war, jedoch aufgrund von Bauverzögerungen voraussichtlich 2026 abgeschlossen wird. Mit Investitionen von über 30 Millionen Euro zählt das Projekt zu den größten Vorhaben der Harzwasserwerke.

Der Sösestausee lädt zu verschiedenen Freizeitbeschäftigungen ein. Wandern ist entlang eines rund 9 Kilometer langen Rundwegs möglich, der die gesamte Uferlinie umschließt. Radfahren ist eine weitere beliebte Aktivität, die viel Spaß macht und die schöne Landschaft genießen lässt. Am Beginn des Weges steht ein Imbisswagen, der für kleine Hunger zwischendurch sorgt. Früher gab es an der Hauptstaumauer eine Gaststätte sowie einen Campingplatz an der Nachsperre, beide sind jedoch inzwischen aufgegeben worden. Der ehemalige Campingplatz wurde weitgehend renaturiert.

Das Gewässer ist ein beliebtes Angelrevier und zählt zu den besten Raubfischgewässern Niedersachsens. Im See leben unter anderem Bach- und Seeforellen, Äschen, Hechte, Zander, Flussbarsche, Karpfen, Schleien und Weißfische. Aufgrund der Trinkwassernutzung ist für die Ausübung der Sportfischerei ein Gesundheitsattest erforderlich. In der Nachsperre ist zudem ausschließlich Fliegenfischen erlaubt. Die Fischfauna und die natürliche Umgebung machen den See zu einem lohnenswerten Ausflugsziel für Natur- und Tierfreunde.

Die Sösetalsperre steht nicht nur für technische und historische Bedeutung, sondern auch für landschaftliche Vielfalt im Harzvorland. Sie ist ein wichtiger Bestandteil der regionalen Wasserwirtschaft und gleichzeitig ein Ort der Erholung. Die Kombination aus bewegtem Gewässer, sanften Hügeln und Waldlandschaft prägt das Bild des Sees. Mit seiner langen Geschichte und der Funktion als Trinkwasserreservoir ist der Sösestausee ein zentraler Bestandteil der Harzwasserwerke und ein markanter Punkt im Naturerbe des Landkreises Göttingen.

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