Irmgard Bornemann
Highlights
- Irmgard Bornemann zeigt Kunst in Gemeinschaftsausstellungen wie *Abenteuer Malerei* (Hitzacker) oder *Kopfweiden* (Dannenberg) mit Fokus auf Naturmotive.
- Ihre Werke waren Teil von *ROOT on the road* (Klimt-Reise, Österreich) und *Kunst Begreifen* (Burg Stargard) mit interaktiven Kunstprojekten.
- Bornemann engagiert sich für Umweltkunst, z. B. *Vom Ostseemüll zum Kunstwerk* (Berlin/Eckernförde) und *Symbiose* (Hamburg/Wendland).
Tipps
- Die Ausstellungen zeigen oft thematische Serien wie Naturmotive oder gesellschaftskritische Kunstwerke, die durch konzeptuelle Ansätze und experimentelle Materialien überzeugen.
- Besucher finden in den Räumlichkeiten des Ateliers eine Mischung aus persönlichen Skizzen, fertigen Werken und temporären Installationen, die den kreativen Prozess sichtbar machen.
- Die Präsentationen verbinden traditionelle Malerei mit zeitgenössischen Formaten, etwa durch die Auseinandersetzung mit lokalen Landschaften oder globalen Umweltthemen.
Eigenschaften
Kultur-Galerie Irmgard Bornemann Dannenberg (Elbe)
Das Kunstatelier Irmgard Bornemann in Dannenberg (Elbe)-Groß Heide ist ein lebendiger Ort der kreativen Auseinandersetzung mit Farbe, Form und gesellschaftlichen Themen. Die Künstlerin Irmgard Bornemann verbindet in ihrem Werk oft gesellschaftskritische Ansätze mit expressiven Maltechniken und experimentellen Materialien. Ihr Schaffen ist geprägt von einer tiefen Auseinandersetzung mit Natur, Alltagsgegenständen und kulturellen Phänomenen, die sie in farbenfrohe, oft kontrastreiche Kompositionen übersetzt.
Bornemanns künstlerische Arbeit ist eng mit regionalen und überregionalen Ausstellungen verbunden. So präsentierte sie ihre Werke in renommierten Galerien wie der Galerie ROOT in Berlin oder der Kunsthalle OKTOGON in Hitzacker, wo sie an Gemeinschaftsausstellungen wie „Abenteuer Malerei“ teilnahm. Auch in der Kunst-Kultur-Leben e.V.-Reihe in Trollenhagen oder der Galerie CarlsArt 78 in Eckernförde zeigte sie ihre Arbeiten, etwa in der Ausstellung „Licht Farbe Raum“ gemeinsam mit anderen Künstler:innen. Ihr Engagement für zeitgenössische Kunst verbindet dabei lokale und internationale Perspektiven.
Ein besonderer Fokus liegt auf Bornemanns Auseinandersetzung mit ökologischen und urbanen Themen. In Projekten wie „Vom Ostseemüll zum Kunstwerk“ oder „KUNSTVOLL zugemüllt“ (Neubrandenburg) verwandelt sie Alltagsmüll und industrielle Materialien in künstlerische Statements, die auf die Dringlichkeit nachhaltigen Handelns aufmerksam machen. Diese Arbeiten wurden unter anderem in der La Petite Galerie oder im Rahmen des Kulturherbstes Landkreis Mecklenburgische Seenplatte gezeigt, wo sie Teil des Programms „queerbeet“ war.
Neben Einzel- und Gemeinschaftsausstellungen ist Bornemann auch als Gastkünstlerin unterwegs, etwa bei den ein-Air-Malreisen ROOT on the road, die sie nach Österreich oder in die Schweiz führten. Dort entstand unter anderem die Ausstellung „Auf den Spuren von Gustav Klimt“ im Aichergut Seewalchen am Attersee. Ihre Werke sind zudem in öffentlichen Sammlungen vertreten, etwa in der Samtgemeinde Dannenberg, wo sie 2018 mit der Ausstellung „Viel-Seitig-Keit II“ präsentiert wurde.
Das Atelier in Dannenberg (Elbe)-Groß Heide dient als Werkstatt und Schauplatz für ihre künstlerische Entwicklung, in dem Bornemann nicht nur malt, sondern auch experimentiert und neue Wege der Bildsprache erkundet. Ob durch ihre malerische „Herbst-Trilogie“ in Trollenhagen oder ihre Beschäftigung mit „Kopfweiden“ in Klütz – ihre Arbeiten laden zum Verweilen und Nachdenken ein. Wer sich für zeitgenössische Kunst mit gesellschaftlichem Bezug und handwerklicher Präzision interessiert, findet hier inspirierende Ansätze und eine lebendige künstlerische Praxis.