Schiffshebewerk Henrichenburg
Highlights
- Das Schiffshebewerk Henrichenburg ist das erste Mehrschwimmer-Hebewerk der Welt und wurde 1899 eröffnet.
- Es überstand zwei Weltkriege und dient heute als LWL-Industriemuseum im Schleusenpark Waltrop.
- Die Fallhöhe beträgt heute 13,5 Meter, nachdem das Unterwasser 1950er Jahre angehoben wurde.
Tipps
- Das Gelände ist nicht vollständig barrierefrei, daher sollte man gut zu Fuß sein.
- Das Museum bietet zwei Themenbereiche: Schiffshebewerk und Containerschiffahrt, teils mit digitalen Medien.
- Ab Frühjahr ist ein Bus als Café im Gelände nutzbar.
Eigenschaften
Ausflug Kultur Museum Schiffshebewerk Henrichenburg Waltrop
Das Schiffshebewerk Henrichenburg in Waltrop ist ein ehemaliges Schlüsselbauwerk des Dortmund-Ems-Kanals und zählt heute zu den bedeutendsten Industriedenkmälern Nordrhein-Westfalens. Als Teil des LWL-Museums im Schleusenpark Waltrop erzählt es die Geschichte der Binnenschifffahrt und der Menschen, die hier über Jahrzehnte hinweg gearbeitet haben. Das Hebewerk war notwendig, um den Kanal mit dem Dortmunder Hafen zu verbinden und ermöglichte den Gütertransport zwischen dem Ruhrgebiet und der Nordsee. Es feierte seine feierliche Inbetriebnahme gemeinsam mit der Eröffnung des gesamten Kanals im Beisein von Kaiser Wilhelm II.
Technisch war das Schiffshebewerk seiner Zeit weit voraus: Es war das erste ausgeführte Mehrschwimmer-Schiffshebewerk der Welt und stellte ein Meisterwerk der Ingenieurskunst des späten 19. Jahrhunderts dar. Mit einer Fallhöhe von rund 13,5 Metern hob es Schiffe sicher und effizient zwischen unterschiedlichen Kanalebenen. Zusammen mit weiteren Bauwerken wie der Schachtschleuse und dem neuen Hebewerk von 1962 bildet es heute den historischen Kern des Schleusenparks. Obwohl das Hebewerk seit mehr als 40 Jahren nicht mehr in Betrieb ist, bleibt seine architektonische Präsenz beeindruckend und lädt Besucher zu einer spannenden Zeitreise ein.
Im LWL-Museum wird die Entwicklung und Funktion des Hebewerks anschaulich vermittelt. Thematische Schwerpunkte sind neben der Technikgeschichte des Bauwerks auch die Containerschifffahrt sowie der Alltag der Menschen, die am Kanal gelebt und gearbeitet haben. Interaktive Exponate und digitale Medien ergänzen die Ausstellung und machen selbst komplexe technische Zusammenhänge verständlich. Besonders beliebt sind auch die Weihnachtsmärkte, die im Museumspark stattfinden und mit handgemachten Produkten sowie lokalem Flair begeistern.
Das Areal liegt im Herzen von Waltrop und ist über den Stichkanal mit dem Dortmund-Ems-Kanal verbunden, der wiederum zur Scheitelhaltung zwischen Herne und Münster gehört. Von hier aus führt der Weg zum Rhein-Herne-Kanal, der das Ruhrgebiet mit dem Rhein und damit letztlich zur Nordsee verbindet. Die Außenanlagen des Parks sind öffentlich zugänglich und bieten Raum für Spaziergänge und historische Entdeckungen. Das Museum selbst ist barrierefrei ausgewiesen, wenngleich laut Besucherberichten die Geländeerschließung körperliche Belastbarkeit erfordert.
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Häufige Fragen zu Schiffshebewerk Henrichenburg
Was ist das Schiffshebewerk Henrichenburg?
Quelle: wikipedia
Wo befindet sich das Schiffshebewerk Henrichenburg?
Quelle: wikipedia
Wann wurde das Schiffshebewerk außer Betrieb genommen?
Quelle: wikipedia
Welche Funktion hat das Schiffshebewerk heute?
Quelle: website