Galerie

Ursula Thielemann

Halterner Str. 32, 45657 Recklinghausen

Highlights

  • Ursula Thielemann zeigt in Recklinghausen vielseitige Kunst – von Lichtinstallationen bis zu Aquarellen und Raumskulpturen.
  • Ihre Ausstellung ‚Herzblutfrauen‘ verbindet Frauenporträts mit zeitkritischen Fotoshootings und Interviews.
  • Ihr Werk verbindet Malerei, Fotografie und interaktive Kunst, etwa in der Ausstellung ‚Räume, Dimensionen und Illusionen‘.

Tipps

  • Die Ausstellung verbindet verschiedene Kunstformen wie Lichtprojektionen, Malerei und Fotografie zu einem thematischen Dialog über religiöse Ikonen.
  • Ein barrierefreier Zugang ermöglicht Besuchern mit eingeschränkter Mobilität die Teilnahme an den ausgestellten Werken.
  • Die Präsentation fördert durch interaktive Elemente wie Lichtspiele und räumliche Perspektiven eine aktive Auseinandersetzung mit den Exponaten.

Eigenschaften

Bei Regen geeignet Bildung Kulturell Ganzjährig

Kunstgalerie Ursula Thielemann Recklinghausen

Das Kunstatelier von Ursula Thielemann in Recklinghausen ist ein lebendiger Ort der künstlerischen Auseinandersetzung, an dem Lichtkunst, Malerei, Fotografie, Zeichnung und Aquarell zu einem faszinierenden Dialog verschmelzen. Im Mittelpunkt stehen dabei „Ikonen“ – nicht nur als religiöse oder historische Symbole, sondern als vielschichtige Motive, die aus unterschiedlichen Perspektiven beleuchtet werden. Die Ausstellungen verbinden traditionelle und moderne Kunstformen und laden Besucher:innen ein, sich aktiv mit den Werken zu beschäftigen. Durch spielerische Elemente wie Bewegung, Lichtveränderungen oder perspektivische Experimente entstehen neue Dimensionen des Verständnisses.

Ein besonderer Fokus liegt auf der Verbindung von Kunst und gesellschaftlicher Reflexion. So widmet sich Thielemanns Werk etwa der zeitkritischen Auseinandersetzung mit Frauenengagement, wie in der Ausstellung „Herzblutfrauen“ sichtbar wird. Hier fließen Porträts, Fotoshootings und Interviews in eine vielschichtige Präsentation ein, die internationale Perspektiven aufzeigt. Auch das Projekt „unsichtbar/sichtbar“ zeigt, wie persönliche Geschichten und visuelle Inszenierungen zu einer dialogischen Bildsprache werden. Die Werke entstehen dabei oft im Dialog mit anderen Künstler:innen und Kulturschaffenden, was dem Atelier einen besonderen Charakter verleiht.

Das künstlerische Schaffen von Ursula Thielemann ist eng mit dem Ikonen-Museum Recklinghausen und dem Förderverein EIKON e.V. verbunden, die die Ausstellungen unterstützen. Der Verein selbst fördert darüber hinaus Kunst, Kreativität und kulturelle Bildung in der Region, indem er einen Raum für Austausch und Experimentierfreude bietet. Besonders prägend ist hier die StadtLabor-Galerie in der Recklinghäuser Innenstadt, die als Treffpunkt für kreative Initiativen dient. Workshops, Vorträge und Ausstellungen wie „Räume, Dimensionen und Illusionen“ laden dazu ein, Kunst nicht nur zu betrachten, sondern aktiv zu erleben.

Thielemanns Portfolio zeigt eine Bandbreite an Werken, die von zarten Aquarellen über fotografische Studien bis hin zu räumlichen Skulpturen reichen. Jedes Projekt ist ein Einblick in ihre künstlerische Entwicklung, in der sie Materialien, Licht und Raum zu neuen Erzählungen verwebt. Die Ausstellungen sind dabei stets offen für Dialog – ob mit dem Publikum, anderen Künstler:innen oder der Stadt selbst. So wird das Atelier zu einem Ort, an dem Kunst nicht nur ausgestellt, sondern gelebt wird.

Wer sich für eine Kunstform interessiert, die Grenzen zwischen Tradition und Moderne sprengt und gesellschaftliche Themen in visuelle Sprache übersetzt, findet im Werk von Ursula Thielemann eine inspirierende Auseinandersetzung. Die Ausstellungen sind mehr als Präsentationen: Sie sind Einladungen, selbst aktiv zu werden – sei es durch Betrachtung, Bewegung oder den Austausch mit anderen. So wird das Atelier zu einem lebendigen Teil des kulturellen Lebens in Recklinghausen und seiner Umgebung.

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