Basalt-Steinbruch
Tipps
- Der Basalt-Steinbruch am Pechsteinkopf westlich von Forst ist nicht betretbar, da das Gelände durch einen Zaun gesichert ist.
- Das Vorkommen ist das einzige jüngere Eruptivgestein in der Pfalz und erstreckt sich über etwa 625 Meter Länge und 175 Meter Breite.
- Ein Besuch lohnt sich optisch von außen, da der Steinbruch landschaftlich eindrucksvoll ist, aber ein Betreten ist weder legal noch sicher.
Eigenschaften
Über Basalt-Steinbruch
Der Basalt-Steinbruch in Forst an der Weinstraße ist ein bemerkenswertes geologisches Phänomen in der Region. Gelegen auf dem westlich von Forst gelegenen Pechsteinkopf, stellt das Vorkommen jüngsten Eruptivgesteins in der Pfalz eine naturwissenschaftliche Besonderheit dar. Der Basalt füllt einen etwa 625 Meter langen und 175 Meter breiten Graben, der sich von Südwesten nach Nordosten erstreckt. Diese Formation ist das einzige ihrer Art in der Gegend und trägt maßgeblich zur geologischen Vielfalt des Landkreises Bad Dürkheim bei.
Der Steinbruch befindet sich in unmittelbarer Nähe zum Pechsteinkopf, einem Berg, der seinen Namen vom dort abbau- und früher als Pechstein bezeichneten Basalt erhielt. Das Gelände ist heute durch einen Zaun gesichert, der vermutlich vor nicht allzu langer Zeit erneuert wurde. Ein Betreten des Steinbruchs ist daher nicht erlaubt und wird aus Sicherheitsgründen dringend abgeraten. Die Schutzmaßnahmen unterstreichen den besonderen naturkundlichen Wert des Standorts, der als Naturschutzgebiet klassifiziert ist.
Obwohl der Steinbruch aufgrund seiner Lage und seines geschützten Status nicht betreten werden darf, bietet er aus der Ferne einen eindrucksvollen Anblick. Die markante Landschaftsform und die dunklen Gesteinsschichten zeugen von der vulkanischen Aktivität in ferner Vergangenheit. Die Erreichbarkeit des Pechsteinkopfs selbst ermöglicht zumindest einen Blick auf das Areal und eine Würdigung seiner geologischen Bedeutung. Die unmittelbare Umgebung lädt zu Wanderungen und naturbeobachtenden Aufenthalten ein, wobei der Fokus auf dem Erhalt der natürlichen Gegebenheiten liegt.
Mit einem Bewertungsdurchschnitt von 4,40 von 5 Sternen bei acht abgegebenen Bewertungen zeigt sich, dass der Basalt-Steinbruch bei Besucherinnen und Besuchern aufgrund seiner Seltenheit und Ausprägung Resonanz findet. Die Besonderheit des Vorkommens sowie die landschaftliche Einbettung im rheinland-pfälzischen Weinstraße-Umland tragen zu seinem hohen Wiedererkennungswert bei. Der Steinbruch ist somit ein lohnenswertes Ziel für naturinteressierte Personen, die sich für geologische Eigenarten und geschützte Naturräume interessieren.