Wanderweg

Drachenfels

Kaiserslauterer Straße 409, 67098 Bad Dürkheim

Highlights

  • Der Drachenfels ist mit 570,8 m die höchste Erhebung des Pfälzerwalds nördlich der Speyerbach-Linie.
  • Auf dem Gipfelplateau aus Buntsandstein befindet sich ein Naturschutzgebiet von etwa 13 Hektar.
  • Am Fuße des Drachenfelses liegen die Forsthäuser Jägerthal und Kehrdichannichts sowie mehrere Wanderbrunnen.

Tipps

  • Wanderung zum Gipfel belohnt mit Panoramablick und geologischen Besonderheiten.
  • Reste der alten Befestigungsanlagen auf dem felsigen Gipfelplateau erkunden.
  • Müll mitnehmen und Feuerstellen vermeiden, um Natur und Umwelt zu schützen.

Eigenschaften

Kinderwagengeeignet Outdoor Familie Entspannt Ganzjährig

Über Drachenfels

Der Drachenfels ist mit 570,8 Metern die höchste Erhebung des Pfälzerwalds nördlich der Linie Hochspeyerbach/Speyerbach und liegt in der Waldgemarkung der Kreisstadt Bad Dürkheim im Landkreis Bad Dürkheim, Rheinland-Pfalz. Das etwa 13 Hektar große Gipfelplateau aus Buntsandstein überragt die umliegenden Erhebungen und ist seit 1972 als Naturschutzgebiet ausgewiesen. Der Berg ist sowohl von der Rheinebene aus gut sichtbar als auch durch seine markante Felsbildung ein geographisch und landschaftlich bedeutsamer Punkt der Region.

Das Gipfelareal beherbergt geologische und historische Besonderheiten. Im Südwestteil des Plateaus sind Reste einer spätrömischen Befestigung aus dem dritten Jahrhundert erhalten, darunter ein Doppelwall, der unter Bewuchs noch schwach sichtbar ist. Unterhalb des im Südosten weit vorspringenden Felsens befinden sich zwei Höhlungen, die sogenannte Drachenkammer und die Drachenhöhle. Bis 1920 horstete hier ein Paar des Schlangenadlers. Der Name des Berges verweist – wie auch der benachbarter Brunnen – auf den Drachen der Nibelungensage.

Der Drachenfels ist Teil eines Wandergebietes mit mehreren lohnenswerten Aussichtspunkten, darunter der Westfels und der Südfels, von denen aus weite Teile der Umgebung sichtbar sind. Der Anstieg zum Gipfel ist lang, aber gut bewältigbar und wird durch beeindruckende Panoramen entschädigt. Auf dem Weg nach oben liegt der Kummererbrunnen, eine im 19. Jahrhundert angelegte Quelle, sowie der Siegfriedsbrunnen am Fuße des Berges, aus dem der Glashüttentalbach entspringt. Die Ostseite des Drachenfels wird vom Dreibrunnentalbach umflossen, der später in die Isenach mündet.

In der näheren Umgebung des Drachenfelses befinden sich mehrere weitere Ausflugsziele, darunter das ehemalige Forsthaus Jägerthal mit der Gaststätte Sieben Raben, das nicht bewirtschaftete Forsthaus Kehrdichannichts sowie die Ruinen der Jagdhäuser Murrmirnichtviel und Schaudichnichtum. Auch das Lambertskreuz, das älteste urkundlich erwähnte Wegkreuz der Pfalz, sowie der nahegelegene Freizeit- und Wildpark Kurpfalz-Park gehören zum landschaftlichen und kulturellen Umfeld des Berges.

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