Wasserturm Gesau
Highlights
- Der Wasserturm Gesau ist ein historisches Wahrzeichen und wird als Aussichtsturm sowie Ausstellungsort für regionale Künstler genutzt.
- 1935 erbaut, diente der Turm ursprünglich der Wasserversorgung der Großsiedlung und wurde 2000 modernisiert.
- Seit 2001 verwaltet der Bürgerverein den unter Denkmalschutz stehenden Turm und öffnet ihn mehrmals jährlich für Besucher.
Tipps
- Der Wasserturm bietet bei Öffnung einen Einblick in regionale Kunstausstellungen, die sich auf lokale Künstler und Themen konzentrieren.
- Der rollstuhlgerechte Zugang ermöglicht es allen Besuchern, das denkmalgeschützte Bauwerk barrierefrei zu erkunden.
- Der Turm dient als Aussichtspunkt und zeigt von seiner Plattform eine weithin sichtbare Aussicht über die umliegenden Ortschaften.
Eigenschaften
Wasserturm Gesau – Kulturdenkmal Glauchau
Der Wasserturm Gesau in Glauchau ist ein markantes historisches Bauwerk, das als Wahrzeichen der Ortschaft weithin sichtbar über die Landschaft thront. Ursprünglich als technisches Versorgungsobjekt errichtet, entwickelte sich der schlichte, zweckmäßige Turm im Laufe der Zeit zu einem kulturellen Anziehungspunkt. Sein Entwurf sah bereits eine Nutzung als Aussichtsturm vor, die heute bei besonderen Gelegenheiten für Besucher zugänglich gemacht wird.
Der Bau des Turms fiel in die Zeit des starken Bevölkerungswachstums in Gesau, als ab den 1930er-Jahren eine Großsiedlung am Hofeweg und an der Brandheide entstand. Der erhöhte Wasserbedarf dieser Wohnanlagen machte den Neubau eines Wasserturms notwendig. Der Turm diente zunächst der Trinkwasserversorgung und war ein typisches Beispiel für die funktionale Architektur der damaligen Zeit. Sein schlichter Stil spiegelt die pragmatische Ausrichtung wider, ohne jedoch an ästhetischer Wirkung zu verlieren.
Mit der Zeit verlor der Wasserturm seine ursprüngliche technische Funktion teilweise, da er in den 2000er-Jahren durch eine moderne Druckerhöhungsanlage ergänzt wurde. Dennoch blieb er ein Symbol der Ortsgeschichte. Seit 2001 steht das unter Denkmalschutz stehende Bauwerk unter der Obhut des „Bürgervereins für Gesau, Höckendorf und Schönbörnchen“, der sich für die Erhaltung und Nutzung des Denkmals einsetzt. Der Turm wird seitdem regelmäßig für Ausstellungen regionaler Künstler sowie als Aussichtspunkt geöffnet.
Besucher können den Turm bei besonderen Veranstaltungen betreten und von der Höhe aus einen weiten Blick über die Umgebung genießen. Der rollstuhlgerechte Zugang macht das Denkmal zudem für ein breites Publikum zugänglich. Als historisches Wahrzeichen verbindet der Wasserturm Gesau technische Geschichte mit kultureller Lebendigkeit und ist ein lohnendes Ziel für Geschichtsinteressierte und Naturliebhaber gleichermaßen.
Der Turm steht nicht isoliert, sondern ist Teil der lokalen Identität von Gesau, das eng mit den Nachbarorten Höckendorf und Schönbörnchen verbunden ist. Seine Nutzung als Ausstellungsraum fördert zudem den Austausch mit der regionalen Künstlerszene und macht ihn zu einem lebendigen Stück lebendiger Ortsgeschichte.