Wallfahrtskirche Maria im Sand
Highlights
- Die Wallfahrtskirche Maria im Sand in Dettelbach wurde im 17. Jahrhundert unter Fürstbischof Julius Echter von Mespelbrunn erbaut.
- Sie ist die bedeutendste Wallfahrt im Bistum Würzburg und hat eine über 500 Jahre alte Tradition.
- Jährlich pilgern rund 8000 Menschen zur Schmerzhaften Muttergottes, dem Gnadenbild der Kirche.
Tipps
- Die Wallfahrtskirche Maria im Sand in Dettelbach verfügt über einen eindrucksvollen Rundaltar und eine prachtvolle Innenausstattung, die sich lohnt zu bestaunen.
- Besucher finden Parkplätze direkt neben der Kirche, was den Besuch besonders einfach macht.
- Das Innere der Kirche ist recht düster, weshalb ein Besuch bei Tageslicht empfehlenswert ist, um die Details der Ausstattung besser zu erkennen.
Eigenschaften
Wallfahrtskirche Maria im Sand in Dettelbach - Kultureller Ausflug
Die Wallfahrtskirche Maria im Sand in Dettelbach ist eine bedeutende katholische Kirche im Landkreis Kitzingen und zählt zu den wichtigsten Wallfahrtsorten des Bistums Würzburg. Seit dem frühen 16. Jahrhundert zieht sie Gläubige aus nah und fern an, die dem Gnadenbild der Schmerzhaften Muttergottes huldigen. Die Wallfahrtstradition begann um das Jahr 1505 mit Erscheinungen an einem Bildstock in der Gemarkung, was rasch zu einer Pilgerströmung führte. Die heutige Kirche wurde im Auftrag von Fürstbischof Julius Echter von Mespelbrunn erbaut und steht seitdem im Zentrum der andächtigen Besucherströme.
Die Kirche beeindruckt durch ihre üppige sakrale Ausstattung und den prachtvollen Rundaltar, der von vielen Besuchern als besonders eindrucksvoll beschrieben wird. Ein weiteres Highlight ist das Riemenschneider-Kreuz, das kunstvoll gearbeitet und kunsthistorisch von großem Wert ist. Obwohl das Innere der Kirche von einigen als etwas düster empfunden wird, trägt diese Atmosphäre zur besinnlichen und andächtigen Stimmung bei. Die kunstvolle Innenausstattung und die reichhaltigen Details machen die Kirche zu einem sehenswerten Kulturdenkmal mit tiefem religiösem Wert.
Die Wallfahrtskirche ist nicht nur ein Ort der Andacht, sondern auch ein lebendiges Zentrum der Gemeinde. Seit 2021 ist sie Teil des Pastoralen Raumes Kitzingen und wird von Pfarrer Nicolas Kehl geleitet, der auch Rektor der Wallfahrtskirche ist. Jährlich finden hier etwa 80 Wallfahrten mit insgesamt rund 8.000 Teilnehmern statt, besonders im September herrscht reger Besucherverkehr. Neben den Wallfahrten finden regelmäßig Gottesdienste, Kommunionfeiern und kirchliche Veranstaltungen statt, die die lebendige Gemeinschaft widerspiegeln.
Die Geschichte der Kirche spiegelt auch die Glaubensgeschichte der Region wider. Nach ersten hölzernen Vorgängerbauten ab dem 16. Jahrhundert wurde der Neubau unter Julius Echter von Mespelbrunn zwischen 1608 und 1613 realisiert. Damals wurde gezielt die Gegenreformation vorangetrieben, und die Wallfahrt erhielt neuen Auftrieb. Die Bauorganisation war komplex, mit mehreren Verantwortlichen vor Ort, darunter der Spitalmeister Peter Müller sowie der Wallfahrtspfleger Jakob Körner. Noch heute erinnern architektonische Details an diese frühe Zeit, etwa Fragmente der ersten Kapelle im Turmuntergeschoss.
Die Wallfahrtskirche Maria im Sand ist somit ein kulturelles und spirituelles Zentrum in Dettelbach, das sowohl Architektur- und Kunstinteressierte als auch fromme Pilger gleichermaßen anspricht. Mit ihrer langen Tradition, der eindrucksvollen Ausstattung und der lebendigen Pflege durch die Pfarreiengemeinschaft bleibt sie ein lohnendes Ausflugsziel im Landkreis Kitzingen.
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Häufige Fragen zu Wallfahrtskirche Maria im Sand
Was ist die Wallfahrtskirche Maria im Sand in Dettelbach?
Quelle: wikipedia
Seit wann besteht die Wallfahrtstradition in Dettelbach?
Quelle: wikipedia
Wer ist heute für die Wallfahrtskirche verantwortlich?
Quelle: website
Wie viele Wallfahrer besuchen die Kirche jährlich?
Quelle: website
Welche Öffnungszeiten hat das Pfarrbüro in Dettelbach?
Quelle: website