Geschichtshaus
Highlights
- Das Geschichtshaus Dändorf ist im ehemaligen Spritzenhaus der Feuerwehr untergebracht.
- Es zeigt wechselnde Ausstellungen zur Ortsgeschichte von Dierhagen und Dändorf.
- Geöffnet ist das Haus von Mai bis Oktober jeweils von 10 bis 16 Uhr.
Tipps
- Das Geschichtshaus in Dändorf ist von Mai bis Oktober täglich zwischen 10 und 16 Uhr geöffnet, oft auch länger.
- Die aktuelle Dauerausstellung trägt den Titel „Mühlen und Müller in Dändorf“ und ist kostenfrei zugänglich.
- Vor dem Gebäude befinden sich Sitzgelegenheiten, die einen angenehmen Aufenthalt beispielsweise während einer Fahrradtour ermöglichen.
Eigenschaften
Über Geschichtshaus
Das Geschichtshaus in Dändorf, einem Ortsteil der Gemeinde Dierhagen im Landkreis Vorpommern-Rügen, ist ein Museum für Lokalgeschichte und widmet sich den Besonderheiten der regionalen Vergangenheit. Es befindet sich direkt an der historischen Salzstraße, einer wichtigen Verkehrsader des 18. Jahrhunderts, die von Bad Sülze über den Boddenhafen in Dändorf nach Wismar und Schwerin führte. Diese Funktion machte Dändorf früh zu einem bedeutenden Umschlagplatz für Salztransporte, was sich bis heute in der gepflasterten Dorfstraße widerspiegelt, die heute als Baudenkmal erhalten ist.
Das Gebäude selbst war ursprünglich das Spritzenhaus der örtlichen Feuerwehr und wurde im Herbst 2014 als Geschichtshaus eingeweiht. Es präsentiert wechselnde Ausstellungen, die verschiedene Epochen und Themen der Ortsgeschichte aufgreifen. Dazu gehören unter anderem Fotografien und Postkarten aus den 1960er Jahren, aufgenommen von der Hallenser Fotografin Annemarie Giegold-Schilling, die unter dem Namen Annemarie Dorn bekannt war. Eine weitere Dauerausstellung, die seit Mai 2024 zu sehen ist, beschäftigt sich mit dem Thema „Mühlen und Müller in Dändorf“ und beleuchtet damit einen weiteren Aspekt der regionalen Geschichte.
Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf der Bedeutung der Segel- und Dampfschifffahrt für die Region sowie auf den Lebensgeschichten der heimischen Kapitäne. Auch der Untergang der Janne, ein historisches Ereignis von lokaler Relevanz, wird in einer eigenen Ausstellung thematisiert. Besucherinnen und Besucher erhalten so Einblicke in die maritime Vergangenheit der Region und die Lebenswelt früherer Generationen. Die Ausstellungen sind kostenlos zugänglich und laden dazu ein, sich mit der Entwicklung des Ostseebades auseinanderzusetzen.
Das Geschichtshaus ist saisonal geöffnet, üblicherweise von Mai bis Oktober täglich zwischen 10 und 16 Uhr. In der Hochsaison kann die Öffnungszeit abweichen und sich verlängern. Vor dem Gebäude bieten Sitzgelegenheiten die Möglichkeit, sich nach dem Besuch auszuruhen, etwa im Rahmen einer Fahrradtour durch die Region. Die Lage direkt am Salzhafen und in unmittelbarer Nähe zu historischen Kapitänshäusern unterstreicht den kulturellen Charakter des Ortes.