Kirche/Kloster

St. Maria Magdalena

22, 90599 Dietenhofen

Highlights

  • St. Maria Magdalena in Seubersdorf ist eine Filialkirche der evangelisch-lutherischen Pfarrei St. Andreas in Dietenhofen.
  • Die Kirche wurde 1586 aus gelbbraunen Sandsteinquadern neu errichtet und gehört zu den ältesten Kirchenbauten der Region.

Tipps

  • St. Maria Magdalena in Seubersdorf ist eine Filialkirche der evangelisch-lutherischen Kirchengemeinde Dietenhofen.
  • Die Kirche gehört zu den historischen Pfarreien, die bereits im Mittelalter entstanden sind.
  • Ein Besuch lohnt sich besonders für Interessierte mittelalterlicher Kirchenarchitektur in der Region.

Eigenschaften

Entspannt Kulturell Ganzjährig

Kultur und Sakralbau in Dietenhofen: St. Maria Magdalena erkunden

Die evangelisch-lutherische Kirche St. Maria Magdalena befindet sich im fränkischen Dietenhofen und gehört zur Kirchengemeinde St. Andreas in Dietenhofen. Obwohl der Name der Kirche auf die Heilige Maria Magdalena zurückgeht, ist sie heute eine protestantische Pfarrkirche. Sie war einst eine der fünf Filialen der großen Pfarrei Dietenhofen, die bereits im frühen 11. Jahrhundert entstand und im Laufe der Jahrhunderte mehrere Gemeinden und Kapellen umfasste. Die Kirche selbst wurde im frühen Mittelalter errichtet, wobei Teile des Langhauses auf das 11. Jahrhundert zurückgehen. Im 15. Jahrhundert erfolgte ein Umbau, und der charakteristische Chorturm wurde neu errichtet. Besonders bemerkenswert ist der 1586 erbaute Turm aus gelbbraunen Sandsteinquadern, der dreigeschossig ist und von einer achteckigen Turmspitze mit vier Scharwachttürmchen gekrönt wird. Mit einer Höhe von 49 Metern prägt er das Stadtbild von Dietenhofen und ist ein markantes Wahrzeichen der Region. Im Inneren der Kirche finden sich wertvolle Zeugnisse der Spätgotik und des Barock. Fresken aus dem 15. Jahrhundert zieren die südliche Mauer des einschiffigen Langhauses. Der Hochaltar im Chor wurde um 1510 gefertigt und zeigt kunstvolle Aufsatzarbeiten. Im 17. Jahrhundert wurde eine Kanzel errichtet, die 1858 an ihren heutigen Platz an der Ostwand des Langhauses verschoben wurde. Eine Doppelempore, die 1696 an der Nord- und Westmauer angelegt wurde, rundet das stimmungsvolle Innere architektonisch ab. St. Maria Magdalena war bis 1970 eigenständige Pfarrei, ehe sie wieder in die Kirchengemeinde St. Andreas in Dietenhofen eingegliedert wurde. Heute gehört sie zum Sprengel 1, der neben Dietenhofen auch die Gemeinden Dietenhofen nördlich der Bibert, Götteldorf, Herpersdorf und weitere umfasst. Die Kirche bleibt ein Ort der Ruhe und des Glaubens und lädt Besucher ein, die Geschichte und Sakralarchitektur der Region zu entdecken.

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Häufige Fragen zu St. Maria Magdalena

Wann wurde die Kirche St. Maria Magdalena in Seubersdorf erstmals urkundlich erwähnt?
St. Maria Magdalena in Seubersdorf war ursprünglich eine Filiale von Dietenhofen und bildete um 1820 zusammen mit St. Martin in Kleinhaslach einen Pfarrsprengel. Stand Mai 2026.

Quelle: wikipedia

Zu welcher Pfarrei gehört St. Maria Magdalena heute?
Seit 1970 gehört St. Maria Magdalena wieder zur Pfarrei St. Andreas in Dietenhofen. Stand Mai 2026.

Quelle: wikipedia

Wann erhielt St. Maria Magdalena den Status einer Pfarrei?
Am 19. Dezember 1842 wurde St. Martin mit St. Maria Magdalena als Filiale zur Pfarrei erhoben. Stand Mai 2026.

Quelle: wikipedia